Die Suche nach Einsparpotenzial in den eigenen vier Wänden ist wegen der Inflation sinnvoll. Vieles ginge ohne Investitionen.
„Ungefähr 400 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen in einem Durchschnittshaushalt alleine jene Geräte, die im Standby-Modus laufen.“ Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten appelliert Gerhard Dell vom Energiesparverband OÖ ganz klar an den „inneren Schweinehund“. Und wer den besiegt, kann einfach bis zu 180 Euro im Jahr sparen. Denn TV-Geräte, Receiver oder Radios verbrauchen, wenn sie abgeschaltet, aber nicht vom Netz getrennt sind, auch Strom. Ebenso Handyladegeräte, selbst wenn keine Telefone angesteckt sind. „Also ausstecken oder eine Steckerleiste verwenden, die man wegschalten kann“, rät Dell. Gerne übersehen wird das WLAN, das meist den ganzen Tag, wenn niemand daheim ist, und bei Nacht, wenn alles schläft, läuft.
„Wer kann, sollte die Wäsche an der Luft trocknen und nicht im Wäschetrockner. Das sind gleich noch 100 gesparte Euro zusätzlich pro Jahr“, erklärt der Energiesparfachmann. Und wer das nicht kann, sollte die Wäsche beim höchsten Gang schleudern – damit möglichst wenig Feuchtigkeit zurück bleibt. Und wer die Wäsche bei 30 statt bei 60 Grad wäscht, hat gleich um zwei Drittel weniger Strombedarf pro Füllung.
Ein Thema bei der Hitzeperiode ist das Kühlen. Hier sind rein wirtschaftlich gesehen Ventilatoren gegenüber mobilen Klimaanlagen im Vorteil: in der Anschaffung billiger und auch im Betrieb. „Bei den mobilen Kühlgeräte, bei denen man einen Schlauch aus dem Fenster hängen muss, ist die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, wenn man zum Betrieb das Fenster zur heißen Außenluft öffnen muss“, argumentieren die Energiesparer. Am billigsten ist hier richtig lüften: Noch vor Sonnenaufgang die Fenster aufreißen, kühle Luft reinlassen, dann alles dicht machen.















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