15.07.2022 23:30 |

Stimmen zum EM-Erfolg

Manuela Zinsberger: „Zwickt‘s mi, I glaub, I tram“

Mit einem grandiosen 1:0 gegen Norwegen hat sich Österreichs Frauen-Nationalteam für das EM-Viertelfinale qualifiziert. Dabei hätte der Truppe von Teamchefin Irene Fuhrmann bereits ein Remis genügt, davon wollte Torschützin Nicole Billa jedoch nichts wissen, während Torfrau Manuela Zinsberger Wolfgang Ambros zitiert. Die Stimmen zum Spiel sehen sie hier. 

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Nicole Billa (ÖFB-Siegestorschützin, Spielerin des Spiels):
„Wahnsinn, ich kann es noch nicht ganz glauben. Wir haben alles investiert, was wir gehabt haben, es ist geil. Wir wollten nicht auf ein Unentschieden spielen, sondern auf einen Sieg, und das hat man phasenweise sehr gut gesehen. Unser Teamgeist steht über allem, das haben wir heute wieder bewiesen.“

Irene Fuhrmann (ÖFB-Teamchefin):
„Wir sind überglücklich, diesen Aufstieg geschafft zu haben, es war vor allem in der ersten Hälfte eine fantastische Leistung. In der zweiten Hälfte haben die Kräfte ein bisschen nachgelassen und Norwegen hatte auch Chancen, aber wir haben unseren Kasten sauber gehalten. Wir haben es uns hart erarbeitet und freuen uns auf das Duell mit Deutschland. Wir hatten im gesamten Spiel eine gute Balance. Es ist noch etwas unrealistisch, es geschafft zu haben. Wir wissen, dass Deutschland eine Übermacht ist und derzeit extrem performt. Ich finde für diese Leistung gar keine Worte, und dass wir in dieser schweren Gruppe tatsächlich das Viertelfinale erreicht haben. Die gesamte Reise bis hierher war schon ein wundervolles Erlebnis.“

Manuela Zinsberger (ÖFB-Torfrau):
„Zwickt‘s mi, I glaub, I tram. Für uns war es wichtig, kompakt zu sein. Es war eine unglaubliche Teamleistung. Die Balance war da, wir sind vorne draufgegangen, waren aktiv. Ich glaube, so flexibel haben wir noch nie gespielt. Wir haben schon mehrfach bewiesen, was wir drauf haben. Mit uns haben nicht viele im Viertelfinale gerechnet. Jetzt haben wir bewiesen, dass wir zurecht dort stehen.“

Martin Sjögren (Norwegen-Teamchef): „Wir haben hart für unser gemeinsames Ziel gearbeitet, am Ende muss ich die Verantwortung übernehmen. Die Niederlage gegen England war noch in der Luft, wir sind ja keine Roboter. Wir haben in der zweiten Hälfte alles versucht, waren aber nicht gut genug, vor allem im letzten Drittel. Wir fühlen uns alle sehr leer. Wir hatten höhere Ambitionen, wollten eine Medaille holen. Ich habe mit jeder Spielerin einzeln gesprochen, dann haben wir uns im Kreis noch versammelt. Es ist nicht die Zeit, um mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Jeder muss auf sich selbst schauen und schauen was er besser machen kann. Natürlich ist es eine große Enttäuschung für uns.“

krone Sport
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