E-Bike-Unfälle

Mehr Risiko am Drahtesel als am schnellen Motorrad

Oberösterreich
16.07.2022 09:00

Immer öfter werden E-Bike-Fahrer in gefährliche Unfälle verwickelt. Zuletzt wurden sogar zwai Personen innerhalb von 24 Stunden getötet. Wie haben einen Experten zu dem Thema befragt.

„Radfahrer haben gerechnet pro zurückgelegten Kilometern ein höheres Unfallrisiko als Motorradfahrer. In den letzten drei Jahren waren fast die Hälfte der getöteten Radfahrer mit einem E-Bike unterwegs“, erklärt Klaus Robatsch vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) zu den schweren E-Bike-Unfällen in den vergangenen Tagen in Oberösterreich. Am Donnerstag war ein 70-Jähriger aus Peterskirchen in Tumeltsham auf einer abschüssigen Straße gestürzt und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus Ried eingeliefert. Am Donnerstag und Mittwoch waren – wie berichtet – zwei E-Biker (85, 93) bei Zusammenstößen mit Pkws in Bad Mühllacken (Feldkirchen/D.) und Schalchen getötet worden.

Kurs am E-Bike
„68 Prozent aller getöteten Radfahrer sind älter als 65“, so Robatsch. Er rät auch erfahrenen Radlern vor dem Umstieg auf ein E-Bike zu einem Kurs. „Auf alle Fälle sollte man das Elektro-Fahrrad im verkehrsfreien Raum ausprobieren. Wenn man damit nicht zurechtkommt, sollte man beim ,normalen‘ Rad bleiben.“ 21 der insgesamt 48 tödlichen Radunfälle 2021 ereigneten sich nämlich mit Elektrofahrrädern.

Für die Sicherheit aller Radfahrer fordert der Experte breitere Radwege und eine Geschwindigkeitsreduktion für Kfz.

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