Fußball-Bundesligist Austria Wien darf mit dem erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Kabarettisten Klaus Eckel ein neues Mitglied in der „Veilchen“-Familie begrüßen! Zudem wird er mit seiner Familie künftig auf der Nord-Tribüne Platz nehmen. „In meiner Klasse waren viele rapidler, das hat mich skeptisch gemacht“, so seine Begründung.
„Felix Gasselich“, wird Klaus Eckel, als er nach seiner ersten Austria-Erinnerung gefragt wird, in einer Austria-Presseaussendung zitiert. „Ich wollte sein wie Felix Gasselich, habe ihn und Tibor Nyilasi bewundert. Natürlich fällt mir auch Herbert Prohaska ein, aber Schneckerl ist ja ohnehin klar.“
Eckel war ursprünglich Logistiker, ehe er rund um die Jahrtausendwende mit dem Kabarett begann. Erst vor Freunden, später bei Kleinkunstbewerben und letztlich heute in prall gefüllten Hallen in ganz Österreich. „Viele gute Kabarettisten sind auch Austria-Fans“, weiß Eckel und spricht damit unter anderem Alfred Dorfer, Thomas Stipsits oder auch Josef Hader an, um nur wenige zu nennen.
Eckel: „Ich find‘s cool!“
Von den letzten Auftritten „seiner“ Austria ist Eckel angetan, genau wie vom aktuellen Chefcoach: „Ich bin ein großer Fan von Manfred Schmid, fand ihn als Spieler schon großartig und jetzt auch als Trainer. Man spürt diesen Spirit in der Mannschaft und - als Laie, ich bin nicht noch ein Experte mehr - man sieht eine Spielidee“, grinst der Wiener, während er die Veilchen am Trainingsplatz verfolgte.
„Es werden viele junge Spieler eingesetzt, es kommen Riesentalente daher. Ich glaube auch, dass die Austria jetzt wieder eine Anlaufstelle für Junge ist, um Karriere zu machen. Ich find’s cool!“
Warum Klaus Eckel Austrianer ist? „Erstens war Grün-Weiß aus optischen Gründen für mich schon immer indiskutabel und zweitens waren viele Rapidler in meiner Klasse, das hat mich skeptisch gemacht und ich habe mir gedacht, das kann nicht richtig sein“, lacht der Kabarettist.









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