Eine 66-jährige Wienerin wurde am Dienstag in Wien-Döbling das Opfer einer hinterlistigen Betrugsmasche. Nach telefonischen Anweisungen einer vermeintlichen Polizistin legte die Dame all ihre Wertgegenstände vor ihre Wohnung, fest im Glauben, diese somit zu sichern. Die Tasche wurde von den Betrügern abgeholt und die vermeintliche Polizistin meldete sich nie zurück.
Die Anruferin gab sich am Telefon als Polizistin aus und erklärte der 66-jährigen Dame, dass in ihrer Nähe Einbrecher gemeldet worden seien. Zur Sicherheit solle die Frau ihre Wertgegenstände an die Polizei übergeben, sollten die Einbrecher ihre Wohnung aufsuchen. Die 66-Jährige legte daraufhin eine Tasche, befüllt mit all ihren Wertsachen, vor ihre Wohnungstüre. Darin befanden sich ihr Bargeld, sowie Gold im Wert von Tausenden Euro.
Am Dienstagnachmittag, gegen 15.20 Uhr, schlugen die unbekannten Täter zu. Sie nahmen die Tasche der Frau und verschwanden mit den Wertsachen, ohne sich je wieder bei der Dame zu melden. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt nun gegen die unbekannten Betrüger.
Gängige Betrugsmasche
Die Wiener Polizei nahm den aktuellen Vorfall zum Anlass, um vor dieser gängigen Betrugsmasche zu warnen. Mit ihrer Masche als „falsche Polizisten“ bestehlen die Trickbetrüger zumeist ältere Menschen. Dabei werde ihnen am Telefon eingeredet, dass sie potenzielle Opfer von Einbrechern seien und daher ihre Wertgegenstände der Polizei aushändigen sollten.
Die Polizei merkte explizit an, dass sie keine Wertgegenstände zur Verwahrung verlangt. Bestehe der Verdacht, einen falschen Polizisten am Telefon zu haben, solle man das Telefonat beenden und den Notruf 133 wählen.















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