Um burgenländisches Weinbau-Know-how zu lernen, drücken Landwirte aus Niederschlesien derzeit in Eisenstadt sprichwörtlich die Schulbank.
Weinbau spielte bisher in der polnischen Region Niederschlesien nur eine untergeordnete Rolle. Das wollen engagierte Landwirte jetzt ändern. Deshalb befindet sich noch bis Mittwoch eine Delegation von 25 Winzern im Burgenland. In Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer drücken sie sprichwörtlich die Schulbank in der Landwirtschaftlichen Fachschule in Eisenstadt. Zwischen Vortragenden und den Gästen aus Polen fand ein reger Austausch zu Rebsorten und Erfahrungen in der biologischen Landwirtschaft statt. Es sind erfahrene Bauern und Bäuerinnen, die im Weinland Burgenland zu Gast sind, um sich auf dem Gebiet „Weinbau“ fachlich fortzubilden.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf und Landwirtschaftskammer-Präsident Niki Berlakovich ließen es sich nicht nehmen, die Delegation persönlich im Burgenland willkommen zu heißen. Beide freuten sich über das Interesse der polnischen Winzer am burgenländischen Weinbau-Know How.
Und Eva Ackerl, Direktorin der Landwirtschaftlichen Fachschule Eisenstadt, ergänzt: „Als Schule liegt uns Bildung sehr am Herzen. Umso mehr freut es mich, dass wir unser Wissen und auch unsere Erfahrungen mit anderen Berufskollegen teilen können.“
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