Gewaltige Steigerung

Olympiastarterin ließ Ländle-Weitspringer abheben

Vorarlberg
10.07.2022 11:55

Verletzungsprobleme und Maturastress - bislang war die heurige Freiluftsaison für Ländle-Weitspringer Oluwatosin Ayodeji eine eher gebrauchte. Bis zum Samstagabend! Da packte der 19-Jährige einen Sprung aus, der in beinahe nach Kolumbien befördert hätte.

Windunterstützte 7,26 Meter bei der Staatsmeisterschaft in St. Pölten - das war bis Samstag das höchste bzw. weiteste der Gefühle für Oluwatosin Ayodeji. Langwierige Verletzungsprobleme und die Matura am BORG Schoren hatten es dem jungen Fußacher in der Freiluftsaison 2022 bislang nicht leicht gemacht. Das angestrebte Limit für die U20-Weltmeisterschaft in Cali (Kol) schien weit weg. Bis zu den Hanauerland Spielen im Friedrich-Stephan-Stadion von Rheinau-Freistett (D). 

Dort, an der deutsch-französischen Grenze, packte „Tosin“ einen Sprung, der sein riesengroßes Potenzial – das ihm unter anderem beim EYOF 2019 die Goldmedaille beschert hatte – bewies. Mit 7,53 Meter im vierten Versuch landete der TS Höchst-Athlet den zweitweitesten Wettkampfsprung seiner noch jungen Karriere. Nur einmal, am 7. August 2020, war Ayodeji bei den Landesmeisterschaften in Gisingen mit 7,71 Meter weiter gesprungen.

Trainer Sven Benning, der nicht persönlich vor Ort sein konnte, hatte Tosin für Samstag eine ganz besondere Betreuerin organisiert. Die gebürtige Rumänin Alina Rotaru-Rottmann, die seit vielen Jahren für die Leichtathletik-Sektion des VfB Stuttgart antritt und neben zwei Olympiastarts auch mehrere WM-Teilnahmen zu Buche stehen hat, coachte den jungen Vorarlberger vor Ort. Und schien ihm wahrlich Flügel zu verleihen. Einziger Wermutstropfen: Die 7,53 Meter liegen exakt zwei Zentimeter unter dem Limit für die U20-Weltmeisterschaft, das bei 7,55 Metern steht.

Nachdem die Weite allerdings kein „Ausreißer“ war – Aydoeji schaffte es zudem noch auf 7,48 und 7,45 Meter – ist die Hoffnung groß, dass es der 19-Jährige quasi noch auf den letzten Drücker nach Kolumbien schafft. Die Chance dazu hat er am kommenden Sonntag. Da steht das „Sportfest“ des VfB Stuttgart im Stadion Festwiese an. Und dort wird Tosin seinen finalen Anlauf wagen, doch noch in den Flieger nach Cali zu springen.

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