"Am guten Image unseres wertvollen Lebensmittels wollen viele mitnaschen. Das wird es aber nicht mehr spielen", droht Franz Labugger von der "Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl". Ab jetzt gilt: Aktion scharf rund um die prall-gelbe steirische Feldfrucht. Deren Kerne müssen aus heimischem Anbau kommen. Oder aus einigen wenigen, klar definierten Regionen in Niederösterreich und im Burgenland.
Je mehr Liter, desto teurer wird's
Bei falscher Kennzeichnung wird ab sofort die Lebensmittelaufsicht gerufen – und dann wird jeder Konsumententäuscher auch sofort geklagt. Je mehr Liter unter falschem Namen auf den Markt gebracht werden, desto teurer wird's - bis zu 20.000 Euro Strafe drohen.
"So geht's einfach nicht mehr weiter"
30 bis 40 Anbieter sind es, die der "Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl" Kopfzerbrechen bereiten, wie deren Chef Andreas Cretnik zu berichten weiß. "Manche kopieren die typisch steirische Flasche, manche den Schriftzug, einige sind so dreist, dass sie mehrere Merkmale kombinieren. So geht's einfach nicht mehr weiter", sagt Cretnik, der mit den ersten Klagen noch im August rechnet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.