Die Geschichte und die Bedeutung der Hof- und Flurnamen in der Gemeinde Finkenstein kennt Luise Maria Ruhdorfer ganz genau. Für die Neuauflage ihres Buches hat sie sämtliche alte Bezeichnungen gesammelt und übersetzt. Die Leser erfahren aber auch mehr über die alten, teils noch gebräuchlichen Hofnamen.
Die alten Flur- und Hofnamen sind in Österreich gerade unter Gemeindebürgern noch täglich in Verwendung. Für die Neuauflage ihres Buches hat die Finkensteinerin Luise Maria Ruhdorfer insgesamt 512 Flurnamen zusammengetragen. 83 Prozent davon sind slowenischen Ursprungs. Während sich so manche Begriffe leicht ableiten ließen, stand die Autorin bei anderen aber wieder vor einem Rätsel.
Schwierig war die Entschlüsselung von verballhornten Begriffen. So war der Flurname ,Štrdnic’ kaum herauszufinden. Ohne zwei Bücher aus Nord- beziehungsweise Nordwestdeutschland wäre ich nie im Leben darauf gekommen.
Luise Maria Ruhdorfer
Der Begriff könnte einen Vierlingsacker bezeichnen – benannt nach dem Arbeitseinsatz oder dem Ertragsausmaß – so die Mutmaßung.
In ihrem Buch „Die Finkensteiner Haus- und Flurnamen“ sind viele alte Hausnamen aufgelistet, sowie Grabstein-Inschriften übersetzt. Das Buch ist im RediromaVerlag erschienen.
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