Sa, 17. November 2018

Spielmanipulation

23.03.2012 16:59

CAS bestätigt die lebenslange Sperre für Daniel Köllerer

Die Hoffnungen von Daniel Köllerer, dass seine lebenslange Sperre wegen angeblicher Spielmanipulationen aufgehoben wird, haben sich am Freitag zerschlagen. Der in Lausanne ansässig Sportschiedsgerichtshof (CAS)bestätigte das Urteil der Tennis Integrity Unit vom 31. Mai des Vorjahres, hob allerdings die verhängte Geldstrafe in Höhe von 100.000 Dollar (umgerechnet rund 75.000 Euro) auf.

Der 28-jährige Oberösterreicher hatte vor der Berufungsinstanz Ende November 2011 die Anschuldigungen bestritten und das Urteil der Antikorruptionsbehörde des Internationalen Tennisverbands angefochten. Köllerer hatte auf ein Comeback in diesem Jahr gehofft, nun darf er nie wieder auf der ATP-Tour oder einen vom Tennisverband durchgeführten Turnier antreten.

Fünf Spieler beschuldigten Köllerer
Köllerer soll in mehreren Fällen versucht haben, Spiele zu manipulieren, die Beweislage beruhte auf Aussagen von insgesamt fünf Spielern. Eine tatsächliche finanzielle Bereicherung konnte Köllerer nicht nachgewiesen werden. Letzteres hat den Sportschiedsgerichtshof dazu veranlasst, die hohe Geldstrafe zu streichen.

"Der CAS-Ausschuss hat die lebenslange Sperre bestätigt, weil die Strafe hoch genug ist, um den Ernst der Korruptionsvorwürfe zu untermauern. Die Geldstrafe wurde insbesondere deshalb aufgehoben, weil der Spieler nicht finanziell von einem der Anklagepunkte profitiert hat", hieß es in einer CAS-Aussendung.

Koller und dessen Manager Manfred Nareyka haben sich bislang noch nicht zur Entscheidung des CAS geäußert.

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