31.03.2022 11:23 |

„Sind gut vorbereitet“

Auf Regenwetter folgt bald auch Schneefall

Der Winter ist am kommenden Wochenende noch einmal auf Stippvisite in Österreich. Die Prognose zeigt, dass die Temperaturen in ganz Österreich von frühlingshaft auf winterlich zurückgehen, berichten Meteorologen. Die Asfinag warnte am Donnerstag: Zusammen mit abgekühlten Fahrbahnoberflächen und zumindest stärkeren Regenfällen stellen sich wiederholt winterliche Fahrbahnverhältnisse auf den Autobahnen und Schnellstraßen ein.

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Laut UWZ liegt die Schneefallgrenze am Freitag noch in mittleren Lagen auf etwa 1000 bis 1400 Metern. Dies werde sich erst zum Wochenende hin ändern. Dann soll Schneefall sogar „bis in die tiefsten Tallagen“ möglich sein.

„Einsatzbereit und gut vorbereitet“
„Unsere Autobahnmeistereien sind einsatzbereit und gut vorbereitet“, sagte Heimo Maier-Farkas, Leiter der Asfinag Autobahnmeistereien. Wichtig sei es nun, „auf Winterausrüstung, Geschwindigkeit und ausreichend Abstand zu achten - das gilt speziell in den kommenden Tagen für fast das gesamte Streckennetz der Asfinag“. Am 15. April endet in Österreich die Winterreifenpflicht. Es gibt aber keine Sommerreifenpflicht, wie der ÖAMTC betont, eine Weiterfahrt sei aus rechtlicher Sicht unbedenklich.

Tiefdruckzentren im Süden und im Osten Österreichs sorgen am Freitag für anhaltenden Störungseinfluss mit dichter Bewölkung und Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze liegt alpennordseitig zwischen 500 und 800 Metern, im Süden bei 1.500 Meter. Im Norden, Osten und Südosten sind tagsüber auch längere Niederschlagspausen zu erwarten, es bleibt aber weitgehend trüb. Im östlichen Flachland lebt der Nordwind spürbar auf. Die Frühtemperaturen liegen um null bis sieben Grad, die Tageshöchstwerte bei vier bis elf Grad.

Österreich
Wetterdaten:

Die Prognose im Detail
Eine Kaltfront aus Nordwesten und ein Italientief bringen am Samstag laut ZAMG oft winterliches Wetter. Im ganzen Land überwiegen die Wolken und dazu regnet oder schneit es auch zeitweise, am wenigsten im Osten. Die Schneefallgrenze liegt alpennordseitig zwischen tiefen Lagen und knapp 700 Meter Seehöhe. Auch in den südlichen Landesteilen sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend deutlich unter 1000 Meter. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten und zum Teil auf den Bergen auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. In der Früh zeigt das Thermometer minus drei bis plus vier Grad, am Tag maximal ein bis acht Grad.

Zunächst überwiegt am Sonntag oft starke Bewölkung, besonders entlang der Alpennordseite gibt es noch örtlich geringen Schneefall, tagsüber lockern die Wolken besonders im Norden, Osten und Süden etwas auf und es zeigt sich auch ein wenig die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten und am Alpenostrand teils lebhaft auffrischend aus Nordwest. Die Frühtemperaturen erreichen nicht mehr als minus drei bis plus zwei Grad, am Tag gehen die Temperaturen über drei bis neun Grad nicht hinaus.

Alle Details zum Österreich-Wetter finden Sie hier.

Zunächst überwiegen am Montag vielerorts noch die Wolken, örtlich gibt es im Bergland noch ein paar Schneeflocken, in tieferen Lagen Regentropfen. Meist ist es aber trocken und die Wolken beginnen langsam aufzulockern. Mehr und mehr sonnig wird es allmählich am Nachmittag im ganzen Land. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis West, im Norden kann er etwas auffrischen. Auf minus vier bis plus zwei Grad in der Früh folgen Tageshöchsttemperaturen von sechs bis elf Grad.

Die Wolken verdichten sich am Dienstag von Nordwesten rasch, vor allem von Vorarlberg bis ins westliche und nördliche Niederösterreich regnet es im Tagesverlauf zeitweise, in manchen schneebedeckten Alpentälern ist anfangs auch örtlich gefrierender Regen möglich. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1400 Meter. Es kommt tagsüber im Norden und Osten lebhafter Wind aus Südwest bis West auf, sonst weht schwacher bis mäßiger Wind. Wenn der Wochenbeginn nicht wetterfreundlich ausfällt, so können die Temperaturen am Dienstag immerhin in manchen Landesteilen auf 16 Grad ansteigen, so die ZAMG-Prognose.

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