31.03.2022 08:30 |

Teamchef gesucht

Werner Gregoritsch: „Der Job wäre die Krönung!“

Wer folgt Franco Foda als neuer Teamchef des österreichischen Fußball-Nationalteams nach? Viele Namen sind in den letzten Tagen bereits in den Gerüchtetopf geworfen worden. Einen großen Namen vermisst man im „Eintopf“ aber bislang. U21-Teamchef und GAK-Legende Werner Gregoritsch hat offenbar keiner auf der Liste.

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Peter Stöger, Adi Hütter, Ralph Hasenhüttl, Markus Schopp, Andreas Herzog, Oliver Glasner, Jogi Löw - ja, sogar Gerhard Struber wird neben den üblichen Verdächtigen bei der Teamchefsuche genannt. Ein prominenter Name fällt als möglicher Nachfolger für Franco Foda allerdings nie - jener von Werner Gregoritsch! Dabei wäre der U21-Teamchef „aufgelegt“. Seit zehn Jahren trainiert der Steirer nun schon das rot-weiß-rote Fohlen-Team, kennt ergo jedes Talent wie seine Westentasche. Das Gros der aktuellen A-Teamspieler hatte er unter seinen Fittichen.

Noch klingelte aber nicht das Handy des „Alpen-Vulkans“. „Mit mir hat keiner gesprochen. Es wäre freilich eine besondere Ehre, wenn ich als Kandidat gehandelt werden sollte. Aber das entscheide nicht ich“, betont Gregoritsch, der beim 2:1-Sieg in der EM-Quali am Dienstag gegen Norwegen zum 93. Mal auf der U21-Bank Platz nahm. Die Bilanz kann sich mehr als sehen lassen: 56 Siege, 15 Remis und 22 Niederlagen.

Grund zur Freude
„Mir taugt die Arbeit mit den Jungen enorm, gegen Norwegen haben wir sieben neue Spieler eingebaut - nach nur zwei Trainingseinheiten“, schwärmt der Langzeit-Chef der U21. Zeigt auch: Die GAK-Legende weiß, wie Teamchef geht. Sein Credo: „Du musst aus einer Auswahl von guten Fußballern ein Team formen. Das sind Ich-AGs, aus denen du ein ’wir’ machen musst.“

Der wichtigste Fußball-Job im Land „wäre natürlich die Krönung. Aber ich hab mich mit diesem Thema nicht beschäftigt. Falls jemand auf mich zukommt, höre ich es mir an. Aber ich habe nie einen Karriereplan verfolgt“, erklärt Gregroritsch, der beim Abschiedsspiel von Franco Foda auch Grund zur Freude hatte. Denn Sohnemann Michael sorgte nur eine Minute nach seiner Einwechslung für den Anschlusstreffer. Jener Gregoritsch junior, dem manche „Experten“ die Qualität zum Teamspieler in den letzten Monaten gerne absprachen. „Mir hat’s natürlich gefallen, dass mein Bua wieder ein wichtiges Tor gemacht hat“, meint der stolze Papa.

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