Potpourri an Themen

Kärntner Regierung: Treffen mit Sozialpartner

Kärnten
23.03.2022 14:06

Die Kärntner Landesregierung und die Sozialpartner besprachen die Folgen der aktuellen Situation: Krieg, Virus und Inflation. Kaiser ist aktuell zwar noch in Quarantäne, leitete das Treffen aber vom Homeoffice aus.

Wenn sich die Landesregierung mit den Sozialpartnern trifft, war das bisher ein netter Plausch über Gott und die Welt. Pandemie und Ukrainekrieg ändern das, gestern erörterten die Regierungsmitglieder mit den Spitzen der so urtypisch österreichischen Sozialpartnerschaft die Themen der Zeit.

Viele aktuelle Themen
Dieses Potpourri der Aktualität hörte sich so an: „Wir brauchen eine Güterverkehrstrasse der ÖBB durch den Zentralraum!“ (LH Peter Kaiser), „Die Bewilligungsverfahren bei erneuerbarer Energie müssen schneller werden!“ (Landesrat Martin Gruber), „Das Kilometergeld muss angesichts der Inflation erhöht werden. Ein kilometerabhängiger Absetzbetrag wäre gerechter als die Pendlerpauschale!“ (AK-Vizepräsidentin Ursula Heitzer), „Es ist alles unsicher, Lieferfristen, Preise und Mitarbeiter werden auch dringend gesucht.“ (WK-Vize Otmar Petschnig).

Fast möchte man meinen, so nebenbei – was es natürlich nicht ist und war – werden noch Quartiere für Ukraine-Flüchtlinge gesucht, Glasfaser wird vorangetrieben und 51 Millionen kostet der Gesundheitscampus in Klagenfurt. Ein österreichweit einheitlicher Netzpreis wird auch gefordert. Das tragische Los der Menschen aus der Ukraine wird dazu führen, dass es bei einem „größeren Schwung“, so Kaiser, nur die Chance auf Unterbringung in Massenquartieren geben wird.

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger
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