Weil er sich auf der Gerlitzen verirrt hatte, hat ein Snowboarder (46) beschlossen, im Wald zu übernachten. 70 Einsatzkräfte haben verzweifelt nach ihm gesucht. Entwarnung kam via Smartphone.
Am Samstag meldete eine 45-jährige Klagenfurterin ihren Ehemann (46) als vermisst. Sie gab an, er sei auf der Gerlitzen Snowboarden gewesen, kam am frühen Nachmittag heim und fuhr abermals zur Gerlitzen, da er sein Snowboard vergessen habe. Da er danach nicht mehr zurückgekehrt war, wurde eine Suchaktion eingeleitet.
Umfangreiche Suchaktion ohne Erfolg
Am Parkplatz der Gerlitzen Kanzelbahn wurde sein Pkw aufgefunden. Die zwischenzeitlich alarmierten Kräfte der Bergrettung, des Samariterbundes, der österreichischen Rettungshundebrigade, der Kräfte der AEG und der Pistenambulanz führten gemeinsam mit dem Polizeihubschrauber Libelle Flir bis 1:25 Uhr am Sonntag die Suchaktion durch.
Entwarnung per Telefon
Am Sonntag um 7 Uhr wurde die großangelegte Suchaktion mit den angeführten Kräften erneut aufgenommen. Um 8:27 Uhr meldete sich der Mann telefonisch bei seiner Frau und gab an, er sei auf der Nordseite der Gerlitzen. Vom dortigen Anwesen konnte er seine Frau anrufen und für Entwarnung sorgen. Kurz darauf wurde er vom Polizeihubschrauber in Innerteuchen bei Arriach lokalisiert und von einer Polizeistreife angetroffen. Der unversehrte Mann gab an, er habe am Vortag die letzte Talfahrt versäumt und habe sich danach aufgrund der einfallenden Dunkelheit verirrt. Da er im Tiefschnee nicht mehr vorwärts kam, suchte er sich im Wald einen Unterschlupf und verbrachte die Nacht dort.
An der Suchaktion waren insgesamt rund 70 Kräfte der genannten Einsatzorganisationen beteiligt.










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