15.03.2022 17:00 |

Intime Beziehung

Hugh Hefner: Hausarzt war „Liebe seines Lebens“

Denkt man an Hugh Hefner, denkt man gleichzeitig auch an die feschen „Playboy“-Bunnys, die der Gründer des wohl berühmtesten Herrenmagazins in seinem langen Leben vernascht hat. In der Doku „Secrets of Playboy“, die seit Wochen bereits pikante Details über die Partys in der „Playboy“-Mansion an die Öffentlichkeit gebracht hatte, meldete sich nun die Tochter von Hefners persönlichem Hausarzt zu Wort. Sie ist sich sicher: Der im Alter von 91 Jahren gestorbene „Hef“ habe mit ihrem Vater eine langjährige Liebesbeziehung gehabt.

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Hugh Hefner hat über die Jahre viele seiner Freunde in der „Playboy“-Villa wohnen gelassen. Mit einem hatte der „Playboy“-Gründer aber eine ganz besondere Beziehung. Die Verbindung zu Dr. Mark Saginor habe eine ganz spezielle Dynamik gehabt, ist sich dessen Tochter Jennifer im Interview mit den Machern der Doku sicher. „Mein Vater und Hef hatten eine spirituelle Verbindung, gegen die keine dieser Ehefrauen oder Freundinnen angekommen ist“, schilderte sie.

„Sie wurden Liebhaber“
„Ihre Freundschaft war wie das nächste Level“, fuhr Jennifer fort. „Sie waren wie Seelenverwandte.“ Auch Hefners ehemalige Freundin bestätigte in der Doku: „Sie haben die Dinge recht weit getrieben. Sie waren mehr als nur gute Freunde, sie wurden Liebhaber.“ Auch Hefner selbst hatte in einem Interview einmal angedeutet, dass er nicht nur mit Frauen intim geworden sei. „Wenn man in die Swinger-Periode, die Orgien-Zeit in den 70ern involviert war - da gab es mehr als nur ein bisschen Bisexualität.“

Die beiden Männer habe zudem ihr Blick auf Frauen verbunden, ist sich Jennifer, die in ihrer Kindheit auch in der „Playboy“-Villa gelebt hatte, sicher. „Sie wuchsen beide als schräge, etwas nerdige Jungs auf, die nicht wirklich viele Frauen zu Dates ausführten“, schilderte sie. „Also war es für sie sehr aufregend, Kontrolle und Macht über diesen Typ von Frauen in der Mansion zu haben.“ 

Die beiden Männer hätten sich regelrecht in Raubtiere verwandelt bei der Aufgabe, Mädchen so weit zu manipulieren, dass diese „Dinge tun, die sie sonst vielleicht nie getan hätten“, verwies Jennifer auf Berichte darüber, Hefner hätte seine Playmates zu Orgien gezwungen und unter Drogen gesetzt. „Darin liegt ein gewisser Rausch. Und dann ist es wie bei allem, wissen Sie. Wenn Sie etwas haben, dann brauchen Sie mehr davon, um das gleiche Gefühl zu erzeugen.“ Die Frage sei schließlich gewesen: „Wie rekrutieren wir mehr Mädchen? Wie besorgen wir Frischfleisch?“, erklärte die heute 51-Jährige.

„Mein Vater war Hefs Liebe des Lebens“
Ihrem Vater sei dies schließlich zum Verhängnis geworden, so Saginor weiter. 2004 wurde Hefners Hausarzt beschuldigt, eine 19-Jährige unter Drogen gesetzt und sie zum Oralsex gezwungen zu haben. Außerdem habe er einen weiteren Mann dazu aufgefordert, die Fotos von der halb nackten jungen Frau zu machen. Er habe für fünf Jahre seine Approbation verloren und musste in den Drogenentzug, mehr noch habe ihn aber Hefners Reaktion getroffen, erinnerte sich Jennifer. Der wandte sich nämlich plötzlich von seinem Freund ab. 

Ihr Vater habe Hefners Entscheidung als „Betrug“ aufgefasst. „Da habe ich angefangen, die Punkte zu verbinden“, so Jennifer Saginor. „Meiner persönlichen Meinung nach war mein Vater Hefs Liebe des Lebens.“ Vieles spräche dafür, etwa dass ihr Vater nicht nur seine Familie aufgegeben habe, sondern auch seine Praxis, um bei Hefner zu sein. Die enge Verbundenheit soll sogar bis zum Tod Hefners gehalten haben, so Jennifer Saginor. „Derjenige, der, als Hef starb, bis zum Ende an seiner Seite war, war mein Vater.“

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