09.03.2022 11:00 |

Daten aus Wien

Dutzende Übergriffe auf Parksheriffs im Vorjahr

Seit Anfang März gilt in Wien nahezu flächendeckend das Parkpickerl. Pünktlich zum Start zieht die Landespolizeidirektion Wien eine Bilanz aus den vergangenen Jahren und veröffentlichte einen Überblick über aktuelle Zahlen zum Thema Straßenaufsicht und Übergriffe auf Beamte. So viel sei verraten: Es ist wahrlich kein leichter Job.

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2021 wurden 70 Übergriffe auf Beamte der Straßenaufsicht gezählt, ging zwei Drittel davon verbal vonstatten, also etwa durch Beschimpfungen, waren es beim Rest tatsächliche, körperliche Angriffe. Dabei wurden acht Beamte sogar verletzt. In den Jahren zuvor (mit Blick bis 2015) waren es ähnlich viele Übergriffe. Ein „Ausreißer“-Jahr stellt allerdings 2019 dar - knapp über 100 Parksheriffs wurden angepöbelt bzw. attackiert.

Weitere Einsätze in Zahlen

  • Weiters zeigen aktuelle Zahlen aus der Statistik, dass im Durchschnitt 37.000 Fahrzeuge pro Jahr abgeschleppt wurden. Ausreißer auch hier das Jahr 2019 mit mehr als 41.200 abgeschleppten Fahrzeugen. Die Zahlen für 2021 sind noch offen.
  • In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Strafen von fehlenden oder falsch ausgestellten Autopickerl deutlich gesunken. 2019 waren es noch rund 33.000 Anzeigen, im Jahr 2021 nur mehr rund 20.000 Anzeigen. 
  • Auffällig ist die Anzahl an Pkw ohne Versicherung. Laut Bilanz wurden insgesamt mehr als 7500 Fahrzeuge von den Beamten entdeckt und bestraft.

500 Beamte im Dienst
Derzeit sind rund 500 Beamte für die Straßenaufsicht in Wien zuständig. Grundsätzlich starten die Beamten bei ihrem zugeteilten Stützpunkt, kontrollieren mittels PDA die parkenden Fahrzeuge und verteilen schriftliche Strafen an Fahrzeuge nach der StVO und Parkometerabgabeverordung mittels bargeldlosen Organmandant oder einer Anzeige. 

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