Do, 19. Juli 2018

Will Job zurück

24.05.2011 18:00

"Porno-Major" klagt nach Entlassung nun Bundesheer

Der "Porno-Major" schießt zurück - und zwar aus vollen Rohren. Die Kündigung nach dem Sex-Skandal in der Wiener Stiftskaserne will der 45-Jährige nicht auf sich sitzen lassen. Sein Anwalt hat jetzt eine Klage gegen das Bundesheer eingereicht. Ziel des gefeuerten Offiziers: Er will wieder an seinen alten Arbeitsplatz.

Er hat es kommen sehen: Nach dem Auffliegen der Sex-Affäre war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Kündigung aus der "Porno-Akademie" (heeresinterner Spitzname der Stiftskaserne) ins Haus flatterte. Verteidigungsminister Norbert Darabos höchstpersönlich warf den Major aus der Armee.

Zur Erinnerung: Die Lebensgefährtin des Majors – die stadtbekannte Sex-Darstellerin "Nadine Vienna" - drehte in den Räumlichkeiten des Heeres einen Sexfilm, durch Mund-zu-Mund-Propaganda erfuhr die Führung vom Quickie "über den Dächern von Wien" (Titel des Streifens). Der Porno-Major musste seinen Hut nehmen, "Nadine Vienna" suchte sich andere Drehorte.

Kündigung wegen Schlüsselweitergabe
"Mein Mandant war 20 Jahre lang beim Bundesheer", erklärt Anwalt Marc Gollowitsch. "Vor 14 Tagen wurde ihm die Kündigung zugestellt. Zu hinterfragen ist, ob die Frist von acht Wochen, zwischen Bekanntwerden der Geschichte und Entlassung, nicht doch zu lange ist." Auch der Grund "Schlüssweitergabe" wird genauestens überprüft.

So will der Major nicht aktiv am Porno mitgemacht, sondern nur den Schlüssel an seine Freundin weitergeben haben. Eine Version, die Minister Darabos selbst nicht ganz glauben möchte.

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