Ausbildungsschwächen

Trendberuf Coach oft ohne solides Fundament

Fitter werden, als Führungskraft erfolgreicher, bei Entscheidungen klarer - für jeden dieser Bereiche gibt’s die Möglichkeit, mit einem Coach zu arbeiten. „Der Begriff wird inflationär verwendet, weil die Berufsbezeichnung bei uns nicht geschützt ist“, sagt Gerald Käfer-Schmid von der Vereinigung für Supervision und Coaching.

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„Wenn es an der Zeit ist, etwas zu verändern, dann tu es“ - dieser Spruch heißt die Besucher der Internetseite von Gerald Käfer-Schmid willkommen. Der gebürtige Leondinger, der Psychologie und Soziologie studierte, arbeitet heute als Supervisor und Coach in Wien und ist seit Jahresbeginn auch Geschäftsführer der Österreichischen Vereinigung für Supervision und Coaching.

Coach zu sein, scheint der absolute Trendberuf. Weil die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, wird sie inflationär verwendet. „Es gibt Hunderte Coaching-Ausbildungen, die sehr kurz dauern - das ist unseriös“, ärgert sich der 41-Jährige, der mit der Vereinigung für Supervision und Coaching und akkreditierten Ausbildungsstätten dafür sorgt, dass es umfassende und qualitativ ansprechende Ausbildungen für seinen Berufssparte gibt.

„Selbstverständliches wird in Frage gestellt“
Rund 1300 Mitglieder zählt der Berufsverband. Was Coaches eigentlich machen? Sie beraten Menschen, unterstützen mit dem Blick von außen, helfen oftmals in Personal- und Team-Entwicklung. „Selbstverständliches wird mit externer Unterstützung in Frage gestellt“, betont Käfer-Schmid.

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