24.01.2022 19:00 |

Künstliche Staus

Leser empört: „Sieben Ampeln auf zwei Kilometern“

Unsere Leser sind überzeugt: Viele Stauzonen in Wien werden, wie auch vom ÖAMTC vermutet, künstlich geschaffen. Aber es gibt überraschende Forderungen.

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Was gibt es im Wiener Verkehr zu verbessern? Diese Frage haben wir unseren Lesern gestellt. Vor allem Autofahrer teilen die Meinung des ÖAMTC. Wie berichtet, stellt der Klub folgende Theorie auf: „Verzögerungen gibt es hauptsächlich an einzelnen Kreuzungen oder Engstellen, deshalb wird mitunter der Eindruck erweckt, dass mancher Rückstau durchaus gewollt ist.“

Kein Ausweichen dank Verkehrsinseln
Künstliche Stauzonen, damit die Autofahrer genervt das Handtuch werfen. Das glauben auch viele der „Krone“-Leser: „Teilweise kommt man echt nicht weiter“, so krone.at-User Chris25. „Ich habe bei mir zur Autobahnauffahrt auf einer Strecke von zwei Kilometern insgesamt sieben Ampeln.“ Stadteinwärts würde ein Bus vor den Autos herumtuckern, gerade einmal zu zehn Prozent ausgelastet, Ausweichmöglichkeiten dank Verkehrsinseln: null.

„Staus in Wien sind zu 100 Prozent vorprogrammiert“, schreibt uns auch Leser Michael G. „Das kann man recht leicht überprüfen, wenn man einfach eine Straße, zum Beispiel die Prager Straße in Floridsdorf, entlangfährt.“ Kaum wird eine Ampel grün, ist die nächste schon rot. Es gibt kein Weiterkommen.

Immer mehr wollen Verkehrsberuhigung
Aber immer mehr Leser haben keine Probleme mit dem Autofahren, sondern mit den Autos selbst. Berner27 formuliert es so: „Wien sollte sich einmal das Verkehrskonzept von Amsterdam und Paris ansehen, die haben nämlich mittlerweile begriffen, dass der Hauptfokus in einer Großstadt nicht am Autoverkehr liegen sollte.“ Die Forderung von Berner27: „Verkehrsberuhigung der City, Parkplätze in den inneren Bezirken nicht mehr für Dauerparker, Ausbau der Öffis in der Donaustadt, Lückenschluss von Radwegen.“

Was gilt es im Wiener Verkehr zu verbessern? Schreiben Sie uns unter wien@kronenzeitung.at

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