Chip-Krise weggesteckt

Nach gutem USA-Start nimmt tractive die Fährte auf

Erfolgreich und ereignisreich - das war das abgelaufene Jahr für Michael Hurnaus. Der tractive-Gründer sammelte für den GPS-Tracker-Hersteller für Hunde und Katzen im Zuge einer Finanzierungsrunde 28,5 Millionen Euro ein. In den letzten Tagen fiel dann auch noch die 500.000er-Marke bei den zahlenden Kunden.

In Japan hinterlässt der GPS-Tracker-Hersteller für Hunde und Katzen die ersten Pfotenabdrücke. In den USA hat sich tractive dagegen schon einen Namen gemacht. Neben Deutschland und Großbritannien ist Nordamerika mittlerweile bereits der drittstärkste Markt für die Tech-Firma aus Pasching. „USA wächst überproportional stark, wir werden deshalb hier in den nächsten Monaten noch stärker investieren“, sagt Hurnaus, der mit Wolfgang Reisinger das Tech-Unternehmen führt.

Der Einstieg des Guidepost-Growth-Equity-Fonds und des Ungarn Attila Balogh im Vorjahr brachte nicht nur 28,5 Millionen € ein, sondern setzte auch ein klares Zeichen in Richtung der USA-Offensive. Nun macht tractive Ernst: In Seattle wurde bereits ein Büro eröffnet, das Team umfasst schon zehn Mitarbeiter. „Sie helfen uns, auch dort die Nummer eins zu werden“, sagt Hurnaus, der in Pasching auf ein 140 Mitarbeiter großes Team baut.

Start des Katzen-Trackers in Nordamerika musste verschoben werden
Die Versorgungsengpässe in Sachen Elektronikchips trafen auch den GPS-Tracker-Hersteller: „Das hat uns am Wachstum schon gehindert, wir haben aber ein gutes Gefühl für das Jahr 2022“, betont Hurnaus. Der Start des Katzen-Trackers musste jedenfalls verschoben werden, kommt nun in Amerika in diesem Monat auf den Markt.

Voll im Plan ist der Bau des Gebäudes, in dem tractive seine neue Zentrale in Pasching einrichten wird. Der Einzugstermin ist im Juni.

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