26.12.2021 20:27 |

16-Jähriger im Spital

Böller in Hand explodiert: Bursche schwer verletzt

In Oberösterreich hat sich ein Jugendlicher am Stefanitag durch einen Böller schwer verletzt. Der 16-Jährige musste ins UKH Salzburg geflogen werden.

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Der 16-Jährige hatte am frühen Nachmittag in Eggelsberg auf der Ibmer Moos versucht, die Zündschnur eines Böllers zu zünden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Plötzlich sei der Böller explodiert.

Jugendlicher ins Krankenhaus geflogen
Der Jugendliche wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit schweren Verletzungen an beiden Händen mit dem Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg geflogen. Explodierende Böller und andere Feuerwerkskörper führen jedes Jahr zu zahlreichen teils massiven Verletzungen bei Feiernden. Auch Hörtraumata oder Verletzungen an den Augen kommen vor. 

Am besten auf Knallerei verzichten
Ärzte raten daher dazu, generell auf die Knallerei zu verzichten. Wer unbedingt das neue Jahr lautstark begrüßen möchte, sollte unbedingt gewisse Sicherheitsvorkehrungen einhalten:

  • Knallkörper unbedingt nur im Freien und nicht in der Nähe anderer Personen zünden
  • Nicht die Zündschnüre von Feuerwerkskörpern verkürzen
  • „Blindgänger“ nicht aufheben und vor allem nicht erneut zünden
  • Feuerwerkskörper nicht in Eigenregie „umbauen“ oder zerlegen
  • Raketen aus sicheren Behältern abfeuern
  • Nicht mit Feuerwerkskörpern auf Menschen oder Tiere zielen
  • Kinder und Jugendliche nicht unbeaufsichtigt mit Feuerwerkskörpern hantieren lassen, auch spezielles „Kinderfeuerwerk“ nur kontrolliert zünden

Zuletzt hatte es immer wieder Debatten um ein Verbot von Feuerwerkskörpern gegeben, viele große Supermärkte stellten den Verkauf von Pyrotechnik bereits ein. Auch Tierschützer fordern ein permanentes Verbot.

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