23.12.2021 09:48 |

30 Prozent bedeckt

Am 25.10. partielle Sonnenfinsternis in Österreich

Nach dem an Himmelsereignissen wenig ereignisreichen zu Ende gehenden Jahr 2021 bietet auch 2022 nur wenig Spektakuläres. Der Höhepunkt: Eine partielle Sonnenfinsternis am 25. Oktober. Den Auftakt macht eine totale Mondfinsternis am 16. Mai, in Österreich ist davon allerdings kaum etwas zu sehen. Ein besonderes „Zuckerl“: Am 8. Dezember 2022 dürfen wir uns über eine „Marsfinsternis“ freuen.

Als Höhepunkt wertet die Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) eine partielle Sonnenfinsternis am 25. Oktober. Sollte es das Wetter zulassen, lohnt sich eine Beobachtung, ist es doch die letzte Sonnenfinsternis in Österreich bis zum 29. März 2025.

Den Auftakt macht eine totale Mondfinsternis am 16. Mai, in Österreich ist davon allerdings kaum etwas zu sehen. Wer das Himmelsschauspiel in voller Länge beobachten will, muss in den Osten der USA oder nach Mittel- und Südamerika reisen.

Die zweite totale Mondfinsternis des Jahres am 8. November bleibt hierzulande gänzlich verborgen, sie ist nur vom Pazifik aus oder in der Arktis zu sehen. Die nächste totale Verfinsterung des Mondes in voller Länge ist in Österreich erst wieder am 31. Dezember 2028 zu beobachten.

Bei der partiellen Sonnenfinsternis am 25. Oktober schiebt sich rechtzeitig zur Mittagspause der Neumond vor die Sonnenscheibe und wird deren Fläche zu rund 30 Prozent bedecken. Die exakten Zeiten und der genaue Grad der Verfinsterung variieren dabei selbst innerhalb Österreichs leicht - in Wien beginnt das Ereignis um 11.15 Uhr, seinen Höhepunkt erreicht es um 12.20 Uhr. 

Erde und Mars nähern sich auf rund 81,5 Millionen Kilometer an
Wenn schon Sonne und Mond auslassen, muss eine „Marsfinsternis“ einspringen: Ende des Jahres nähert sich die Erde - so wie etwas mehr als alle zwei Jahre - ihrem Nachbarplaneten. Am 1. Dezember beträgt der geringste Abstand zwischen Erde und Mars rund 81,5 Millionen Kilometer. Am 8. Dezember steht Mars dann vom Blickpunkt Erde der Sonne gegenüber („Opposition“). Dabei kommt es zu einer Besonderheit: In den frühen Morgenstunden bedeckt der Vollmond den Roten Planeten für rund eine Stunde.

Auch 2023 und 2024 werden nicht sehr reich an besonderen Himmelsereignissen sein. Erst ab 2025 erwartet WAA-Chef Alexander Pikhard wieder „eine deutlich spannendere Zeit am Sternenhimmel“.

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