Starb in Abflussrohr

100-Kilo-Wels: Harmloses Unterwasser-Monster

Er wird sicher die eine oder andere kleine Ente verschluckt haben, aber jener zweieinhalb Meter lange Waller, der in Linz ein Abflussrohr der Voest verstopft und dort den Tod gefunden hatte, war eines der harmlosen Unterwasser-Monster, die es bei uns gibt. Und die immer wieder in Schauermärchen auftauchen.

Jeder Fischer hätte seine Freude gehabt, diesen Wels zu fangen, jeder Taucher, ihn zu Gesicht zu bekommen. Waller wie jener, der tot am Voestgelände in Linz geborgen wurde, sind 30 Jahre und älter, werden mehr als 100 Kilo schwer. Im Badesee Feldkirchen soll ein solches „Monster“ einen Dackel gefressen haben – die Geschichte wurde nie bewiesen. Allerdings trieb vor einigen Jahren ein verendeter Riesen-Wels im See.

Hechte mit Längen von bis zu 150 Zentimetern und knapp 25 Kilo wurden schon in Oberösterreich gefangen. Beim Landesfischereiverband weiß man, dass die Raubfische ab und zu Menschen zwicken, aber nicht, um sie anzugreifen, sondern um sich zu verteidigen, wenn sie in die Enge getrieben werden.

Nach Welsen sind die seltenen Huchen und Karpfen die größten Fische in unseren Gewässern. Im Vorjahr fingen Wolfgang Rosendahl aus Timelkam und sein Spezi Alexander Novak in Tillmitsch in der Steiermark einen den größten Karpfen Österreichs: „Wuppi“ wiegt fast 38 Kilo!

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