17.12.2021 14:55 |

Skicross

ÖSV-Newcomer rast in Frankreich zu Sensationssieg

Am Donnerstag hatte der Vorarlberger Mathias Graf beim ersten Europacup-Rennen in Val Thorens (Fra) noch Pech, als er im Semifinale vom Schweizer Niki Lehikoinen abgeschossen wurde. Am Freitag war der 25-Jährige dann allerdings von nichts und niemandem zu stoppen und feierte in seinem erst dritten Skicross-Rennen seinen ersten Sieg.

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Wie groß das Potenzial des ehemaligen Alpinläufers, der erst vor der Saison ins Lager der Skicrosser gewechselt war, sein könnte, deutete Graf bereits in der Saisonvorbereitung des ÖSV-Teams an. Nun hat der Kästle-Pilot, der als Alpiner einen 18. Platz beim Kitzbühel-Slalom aus dem Jänner 2019 zu Buche stehen hat, auch im Rennmodus seine Qualitäten bewiesen.

Nach den Rängen sechs beim ersten Europacupbewerb der Saison am Pitztaler Gletscher und Rang fünf am Donnerstag in Val Thorens, war der Dornbirner am Freitag nicht zu biegen und sicherte sich seinen ersten Sieg. „Nach dem ich das große Finale erreicht hatte, war mein einziges Ziel, dass ich nicht Vierter werde“, gesteht Graf. „Ich habe voll riskiert und freue mich sehr, dass ich mich in diesem harten Fight am Ende die Nase vorne hatte.“

ÖSV-Festspiele
Mit dem 21-jährigen Claudio Andreatta - der im kleinen Finale zu Sturz kam und im Anschluss über Kopfschmerzen und Übelkeit klagte - landete ein weiterer Quereinsteiger aus dem Ländle auf Rang sieben. Die Vorarlberger Festspiele komplettierten Maxi Jagg als Zwölfter. Mit Moritz Optenik (K/15.), Nici Lussnig (V/18.) und Marcus Plank (OÖ/29.) landeten drei weitere Österreicher in den Punkten.

Ebenfalls sensationell stark: Sonja Gigler. Die Vorarlbergerin war wie Graf bis zum Ende der Vorsaison im alpinen Skisport unterwegs gewesen und hatte erst im Sommer den Umstieg gewagt. Nachdem sie im Pitztal zum Saisonauftakt Zehnte geworden war und am Donnerstag bereits auf Rang vier gekommen war, schaffte die 20-jährige Harderin am Freitag den Sprung ins große Finale und verpasste dort ihren ersten Podestplatz als Vierte nur knapp. „Bei überwiegt aber einfach nur die Freude, dass ich es bis ins große Finale geschafft habe“, strahlte die Kästle-Pilotin.

„Ich hatte fast Pipi in den Augen, als ich vom Ergebnis unserer Burschen und Mädels erfahren habe“, gestand Sabine Wittner, sportliche Leiterin der Skicrosser im ÖSV. „Es macht mich sehr stolz, dass wir so ein gutes junges Team zu haben.“

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