07.12.2021 10:43 |

Trainer in Österreich

Medien: Turn-Ikone Csollany wird künstlich beatmet

Die Sportwelt bangt. Ungarns Olympiasieger, Welt- und Europameister Szilveszter Csollany wird laut der ungarischen Tageszeitung „Magyar Nemzet“ nach einer Coronavirus-Infektion künstlich beatmet. Der 51-Jährige wurde letzte Woche von seinem Wohnort Sopron in ein Budapester Spital eingeliefert.

Das ungarische Blatt schreibt, man habe am 23. November den Olympiasieger von Sydney 2000 um ein Interview gegeben. Csollany schrieb, er stehe gerne zur Verfügung, er bitte nur um eine Woche Geduld, weil es ihm nicht so gut gehe. Am letzten Montag reagierte er nur noch per SMS auf die Anfrage der Zeitung, er sagte, er könne kein Interview geben, weil er im Spital liege. Am Dienstag antwortete er nicht mehr, später erfuhren die Journalisten, dass er in einem kritischen Zustand ist.

Csollany arbeitete vor seiner Erkrankung in Österreich. Er unterrichtete Akrobatik bei Union Eisenstadt. Auf seiner Facebook-Seite teilte er oft Corona-skeptische Ansichten.

Die ungarische Tageszeitung „Blikk“ sprach mit einem Bekannten von Csollany, der sagte Folgendes: „Szilveszter steckte sich vor drei Wochen an, damals schien das Ganze noch nicht so ernst zu sein. Vor gut einer Woche wurde sein Zustand schlechter, er musste von Sopron nach Budapest gebracht werden. Dort wird er auf der Intensivstation eines Spitals behandelt, er wird künstlich beatmet. Wir können nichts anderes tun, als für ihn beten, damit es ihm besser geht“.

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