04.12.2021 15:30 |

Gleirscher mit Sturz

Kindl als Fünfter bester Österreicher in Sotschi

Kunstbahnrodler Wolfgang Kindl hat im dritten Weltcuprennen sein bisher bestes Saisonergebnis abgeliefert. Nach den Plätzen neun und zwölf wurde er im Eiskanal von Sotschi, wo schon in der Vorwoche gefahren wurde, am Samstag Fünfter und war damit bester Österreicher. Im Pech war hingegen der Olympiasieger 2018, David Gleirscher: Nach einem fehlerhaften ersten Lauf kam der Tiroler im zweiten bei seiner Aufholjagd zu Sturz, blieb aber immerhin unverletzt.

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Der Sieg ging erstmals in seiner Karriere an den Letten Kristers Aparjods vor dem Deutschen Johannes Ludwig und dem Italiener Dominik Fischnaller. Der amtierende Sprint-Weltmeister Nico Gleirscher beendete die Konkurrenz als Zehnter. Jonas Müller, zur Halbzeit auf Rang fünf, fiel aufgrund eines Fahrfehlers im Finale auf Rang 15 zurück. Der Vorarlberger ist damit ebenfalls für den Sprint-Weltcup am Sonntag qualifiziert. Reinhard Egger verpasste als 17. knapp die Qualifikation.

„Heute ist es nicht so gelaufen, wie wir uns das gewünscht hätten. Es war klar, dass wir uns hier schwertun werden, trotzdem hätte ich mir etwas mehr erhofft“, lautete das Resümee von ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl. „Wir haben höhere Ansprüche und so gesehen noch einiges zu tun. Wolfgang Kindl konnte überzeugen, auch Nico Gleirscher hat sich im Vergleich zum Training steigern können.“

Im Doppelsitzer-Bewerb triumphierten die Russen Andrej Bogdanow/Juri Prochorow vor den Deutschen Toni Eggert und Sascha Benecken sowie dem lettischen Paar Andris und Juris Sics. Yannick Müller/Armin Frauscher zeigten sich mit Platz sechs im Vergleich zur Vorwoche, als sie 12. wurden, klar verbessert. Wie zuletzt fehlte Österreichs Topduo Thomas Steu/Lorenz Koller, Steu hatte sich schon in der Vorwoche im Training einen Bruch des linken Fußwurzelknochens zugezogen. Die beiden hoffen auf ein Comeback am kommenden Wochenende in Altenberg.

„Bei Müller/Frauscher wäre aufgrund der sehr guten Geschwindigkeit in der Bahn mehr möglich gewesen. Auch sie müssen ihre Konstanz verbessern, auch beim Start gibt es noch Defizite“, meinte Friedl.

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