29.11.2021 13:58 |

Neuer Lava-Schlund

Dutzende Erdbeben auf Insel La Palma registriert

Seit mittlerweile zehn Wochen spuckt der Vulkan auf der Kanareninsel La Palma Lava, Asche und Rauch aus. Ein Ende des verheerendsten Ausbruchs in der Geschichte der spanischen Atlantikinsel ist vorerst nicht absehbar. Am Sonntag öffnete sich ein neuer Schlund, aus dem flüssiges Gestein fließt, am Montag wurden Dutzende Erdbeben registriert.

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Mit einer Geschwindigkeit von rund sechs Metern pro Minute strömt die Lava aus der Erde. Seit Beginn des Ausbruchs am 19. September wurden mehr als 1100 Hektar von Lava begraben, die wie eine dunkelgraue Kruste auf der Landschaft liegt. Dort, wo sie ins Meer fließt, hat sich eine bereits mehr als 40 Hektar große neue Landzunge gebildet.

Rund 2700 Gebäude von Lava zerstört
Die Zerstörungen sind enorm. 7000 der 85.000 Inselbewohner mussten ihre Häuser verlassen, rund 2700 Gebäude wurden zerstört, Straßen, Felder und Bananenplantagen sowie Gewächshäuser von der Lava begraben. Die Regierung der Kanaren schätzt die bisherigen Schäden bereits auf mehr als 900 Millionen Euro.

Längster Ausbruch seit 500 Jahren?
Die Aktivität des Vulkans hat in den vergangenen Wochen zwar stetig abgenommen, ein Ende der explosiven Tätigkeit ist aber nach Angaben von Experten zumindest vorerst nicht abzusehen. Sie sagen einen neuen Rekord voraus: Der Vulkanausbruch könnte der längste auf der Insel seit 500 Jahren werden.

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