28.11.2021 12:58 |

„Sind optimistisch“

Omikron: Moderna arbeitet an angepasstem Impfstoff

Der Impfstoffhersteller Moderna arbeitet seit dem 25. November an der Anpassung seines Impfstoffs an die Omikron-Variante des Coronavirus. Hunderte Mitarbeiter hätten direkt an dem in den USA üblicherweise groß gefeierten Festtag Thanksgiving angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Vakzins zu arbeiten, heißt es.

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Es werde noch einige Wochen dauern, bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse. Sollte dies der Fall sein, rechne er damit, dass dieser Anfang 2022 in großem Maßstab hergestellt werden könnte.

Wie auch das Mittel von Biontech gehört das Vakzin von Moderna zu den mRNA-Impfstoffen, deren Anpassung an neue Varianten als relativ gut machbar gilt.

„Viele Werkzeuge in unserem Arsenal“
„Das ist ein gefährlich erscheinendes Virus“, so der medizinische Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, am Sonntag in einem BBC-Interview. „Aber ich denke, wir haben jetzt viele Werkzeuge in unserem Arsenal, um es zu bekämpfen, also bin ich optimistisch.“ Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „besorgniserregend“ eingestuft.

Omikron: Patienten jung, nicht schwer erkrankt
Die bis dato mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron infizierten Menschen in Südafrika sind laut der dortigen Medizinervereinigung SAMA bisher nicht schwer erkrankt. Die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Angélique Coetzee, sagte, dass die bisher in ihrem Land festgestellten Fälle nicht schwerwiegend seien. Allerdings seien die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr frühen Stadium.

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