25.11.2021 16:41 |

Neues Votum

Schweden: Andersson nun doch Regierungschefin?

Die nach wenigen Stunden im Amt zurückgetretene Sozialdemokratin Magdalena Andersson erhält eine zweite Chance, zur schwedischen Ministerpräsidentin gewählt zu werden. Parlamentspräsident Andreas Norlén kündigte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Stockholm an, die 54-Jährige noch im Laufe des Nachmittags erneut als Kandidatin für den Posten nominieren zu wollen. Eine neue Abstimmung über sie im schwedischen Reichstag könne dann bereits am kommenden Montag stattfinden.

Die bisherige Finanzministerin Andersson war am Mittwoch nur wenige Stunden nach ihrer historischen Wahl zu Schwedens erster Ministerpräsidentin bereits wieder zurückgetreten. Die Grünen hatten davor erklärt, die Regierung mit den Sozialdemokraten zu verlassen. Streitpunkt war, dass statt Anderssons Haushaltsentwurf ein alternativer Vorschlag mehrerer Oppositionsparteien vom Parlament gebilligt wurde, an dem erstmals die rechtspopulistischen Schwedendemokraten beteiligt gewesen waren.

Andersson will Minderheitsregierung
Andersson strebt nun nach eigenen Angaben eine rein sozialdemokratische Minderheitsregierung an. Ihr Vorgänger und Parteifreund Stefan Löfven war in den vergangenen sieben Jahren Chef einer rot-grünen Minderheitsregierung gewesen.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).