Löscheinsatz in OÖ

110 Kinder flüchteten vor Feuer in Volksschule

„Feueralarm“, „Keine Übung“ - in St. Florian am Inn in Oberösterreich gab es am Dienstag große Aufregung, als im Keller der Volksschule bei Bauarbeiten ein Feuer ausbrach, nachdem ein Starkstromkabel angebohrt worden war. 110 Kinder wurden ins Freie gebracht, zwei von ihnen, ebenso wie zwei Erwachsene, kurz im Spital wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung versorgt werden. Die Schule wurde gerettet und sperrt am Freitag wieder auf.

Die Freiwilligen Feuerwehren St. Florian am Inn und Schärding wurden am Dienstag um 11.08 Uhr zu dem Brand in der Volksschule St. Florian am Inn alarmiert. In weiterer Folge wurden acht weitere Feuerwehren hinzugezogen. Auch das Rote Kreuz und die Polizei wurden verständigt. Beim Verlegen eines Glasfaserkabels hatte der Elektriker (19) ein Starkstromkabel angebohrt und einen Kabelbrand verursacht. Er und sein 15-jähriger Lehrbub schlugen Alarm und holten Feuerlöscher!

Löschen teils mit Feuerlöschern
„Als wir eintrafen, stellte sich die Lage für uns so dar: Brand im Keller der Volksschule, alle Kinder bereits in Sicherheit. Löschmaßnahmen mit Feuerlöschern erfolgreich, aber das gesamte Schulhaus war leicht verraucht. Nachdem alle Personen das Gebäude bereits verlassen hatten, war es Aufgabe der Feuerwehr, den Brand mittels HD-Rohr zu löschen und das Gebäude rauchfrei zu machen“, sagte Einsatzleiter Sebastian Jäger.

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Ich bin froh, dass dieser Brand so glimpflich ausgegangen ist und der Schulbetrieb morgen wieder normal aufgenommen werden kann.

Bürgermeister Bernhard Brait

Die Kinder und Lehrkräfte wurden inzwischen ins Feuerwehrhaus gebracht und dort von Rot-Kreuz-Mitarbeitern versorgt. „Ich bin froh, dass dieser Brand so glimpflich ausgegangen ist und der Schulbetrieb morgen wieder normal aufgenommen werden kann“; so Bürgermeister Bernhard Brait.

Krone Oberösterreich
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Mittwoch, 01. Dezember 2021
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