Sturm Graz:

Corona-Opfer Yeboah musste in Spanien bleiben

Sturm-Graz-Sportchef Andreas Schicker zieht nach dem 1:1 in der Europa League bei Real Sociedad den Hut vor der Mannschaft. Corona-Opfer Kelvin Yeboah musste indes in Spanien bleiben. Zumindest wurde nach den gestrigen Testungen aufgeatmet.

Sturms Sportchef Andreas Schicker war nach dem mit Zähnen und Klauen erkämpften 1:1, dem ersten Europa-League-Punkt im Hexenkessel von Spaniens Tabellenführer Real Sociedad, hocherfreut: „Ich ziehe meinen Hut! Der ganze Tag war sehr schwierig für die Spieler. Aber man hat gesehen, dass die Mannschaft einen überragenden Zusammenhalt hat. Die Situation war nicht einfach für uns. Zu den vielen Niederlagen kam noch die Covid-Geschichte von Kelvin Yeboah dazu. In so einer schwierigen Phase bei Real Sociedad einen Punkt zu holen, macht mich stolz.“

Ob das der erhoffte Befreiungsschlag aus der Minikrise war? „Wenn wir Sonntag in Altach gewonnen haben, werde ich Ja sagen.“

Zusätzliche Flieger nach Altach
Gestern charterte Sturm aus Sicherheitsgründen wegen des Covid-Alarms einen zusätzlichen Flieger nach Altach nur für das Team: „Die Situation ist angespannt, weil wir doch viel mit den Positiven (Gazibegovic, Yeboah) in Kontakt waren.“ Die gestrigen Tests waren zum Glück bei allen negativ.

In Altach ist Stankovic wieder dabei, Yeboah aber muss in Spanien bleiben: „Grundsätzlich wird er zehn Tage in Quarantäne müssen.“ Yeboahs Management wird daher nach San Sebastian fliegen, um den Stürmer vor Ort bestens betreuen zu können.

Volker Silli
Volker Silli
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Mittwoch, 08. Dezember 2021
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