25.10.2021 13:59 |

Mehr Fahrradunfälle

200 Kreuze sollen an Verkehrstote gedenken

Um den Verkehrstoten zu gedenken, werden vom ARBÖ in den nächsten Tagen wieder weiße Kreuze aufgestellt. Die diesjährige Opferbilanz ist im Vergleich zum Vorjahr österreichweit zwar leicht rückläufig, hat sich die Zahl in Kärnten um 1 erhöht. Laut der Statistik des Bundesministeriums verunglückten in Österreich von 1. Jänner bis 17. Oktober diesen Jahres 279 Menschen tödlich. Das sind um 5 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Kärntenweit werden in den nächsten Tagen rund 200 weiße Kreuze aufgestellt. Einerseits an jenen Stellen, an denen heuer Verkehrsteilnehmer ihr Leben lassen mussten, aber auch an Orten, wo in den letzten Jahren schreckliche Unfälle passiert sind. In Kärnten wird diese Tradition vom ARBÖ seit 1971 gepflegt.

Nicht angepasste Geschwindigkeit 
Heuer verunglückten bis zum 17. Oktober 28 Menschen auf Kärntens Straßen tödlich. Das ist um ein Opfer mehr als im Vorjahr um diese Zeit. Als Hauptursache bei tödlichen Unfällen gilt nach wie vor eine nicht den Verkehrsverhältnissen angepasste Geschwindigkeit, gefolgt von Unachtsamkeit und/oder Ablenkung.

Soviel Fahrradunfälle wie nie zuvor 
Auch der Trend von Radfahrunfällen hält leider weiterhin an. Bereits im ersten Quartal des Jahres gab es so viele tödliche Fahrradunfälle wie nie zuvor. Mehr als die Hälfte davon waren mit einem E-Bike unterwegs. Damit ist in den ersten drei Monaten die Anzahl an tödlich verunglückten Fahrradfahrern höher als bei den Motorrädern und Mopeds. „Deshalb ist es wichtig, sich mit den Regeln des Fahrradverrkehrs vertraut zu machen. Weiter ist ein E-Bike-Training sinnvoll“, rät Norbert Steiner, Präsident des ARBÖ Kärnten.

Andreas Walcher
Andreas Walcher
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