Gewalt in Familie

SP-Gemeinderat stellt nach Vorwürfen Mandat ruhend

Sofort reagiert hat jener Linzer SP-Gemeinderat, der mit Gewaltvorwürfen in der Familie konfrontiert ist. Er stellt sein Mandat ruhend.

Man habe das Gespräch mit dem Gemeinderat gesucht, hieß es am Dienstag, nach dem Öffentlichwerden der Vorwürfe, bei der zuständigen Stadtpartei. Der Funktionär stelle sein Mandat ruhend bzw. werde er sein Mandat im neuen Gemeinderat - Ende September waren bekanntlich Kommunalwahlen - nicht annehmen, um sich auf die Situation in der Familie und die Aufklärung konzentrieren zu können.

Politiker beschuldigt Gattin
Bekanntlich hatten Angehörige der Frau angezeigt, dass der Mandatar seine Frau seit Jahren schlagen und psychisch unter Druck setzen würde. Der betroffene Politiker schilderte hingegen, dass seine Frau getrunken habe und dann aggressiv geworden sei. Die Polizei bestätigt, dass Ermittlungen wegen Körperverletzung sowohl gegen den Mann als auch die Frau geprüft werden.

Von
Krone Oberösterreich
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Dienstag, 07. Dezember 2021
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