20.03.2011 23:27 |

2:0 gegen Schalke

Leverkusen nur noch sieben Punkte hinter Dortmund

Das Titelrennen in der deutschen Bundesliga könnte doch noch einmal spannend werden. Bayer Leverkusen hat am Sonntag einen 2:0-Heimsieg gegen Schalke 04 gefeiert und den Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund sieben Runden vor Schluss auf sieben Punkte verringert. Die Dortmunder hatten am Samstag zu Hause gegen Mainz nur 1:1 gespielt.

Eren Derdiyok (im Bild links) brachte Leverkusen in der 19. Minute mit einem spektakulären Treffer in Führung, das 2:0 fiel wenig später durch ein Kopfball-Eigentor von Christoph Metzelder (27.). Schalke hatte sich trotz des Einzugs ins Champions-League-Viertelfinale vor wenigen Tagen von Trainer Felix Magath getrennt. Auf der Betreuerbank saß Interimslösung Seppo Eichkorn, Magath-Nachfolger Ralf Rangnick nahm auf der Tribüne Platz, er beginnt seine Arbeit am Montag.

Wolfburg verschenkt Auswärtssieg
Zum Abschluss der 27. Runde hat der VfL Wolfsburg mit Trainer-Rückkehrer Felix Magath am Sonntagabend einen Auswärtssieg in Stuttgart verschenkt. Die Wolfsburger führten im Abstiegsduell durch ein Tor von Grafite (40.) lange 1:0, Stuttgart kam aber ohne den gesperrten Österreicher Martin Harnik dank eines späten Treffers von Georg Niedermeier (94.) noch zum glücklichen Ausgleich. Stuttgart liegt auf dem gerade noch rettenden 15. Rang, Wolfsburg ist mit zwei Punkten weniger 17. und damit in der Abstiegszone.

Dortmund spielt gegen Mainz nur 1:1
Borussia Dortmund hat auf dem Weg zum angepeilten Meistertitel am Samstag einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Der Spitzenreiter kam daheim nur zu einem 1:1 (1:0) gegen den FSV Mainz 05, nachdem der Revierklub in der Vorwoche 0:1 in Hoffenheim verloren hatte. Dortmund liegt nun zehn Punkte vor Bayer Leverkusen, das den Rückstand am Sonntag mit einem Erfolg über Schalke 04 aber auf sieben Zähler verkürzen kann.

Mats Hummels sorgte vor 80.720 Zuschauern im ausverkauften Signal-Iduna-Park in der 8. Minute für die BVB-Führung, die der kurz davor eingewechselte Petar Sliskovic in der 89. Minute ausglich. Dortmunds Mittelfeldspieler Nuri Sahin scheiterte in der 19. Minute mit einem Foulelfmeter an Torwart Christian Wetklo. Bei Mainz spielte ÖFB-Teamspieler Christian Fuchs durch, Andreas Ivanschitz saß nur auf der Ersatzbank.

Hannover 96 weiter auf CL-Kurs
Weiter im Rennen um die Champions-League-Plätze in der deutschen Bundesliga bleiben Hannover 96 und Innenverteidiger Emanuel Pogatetz. Der Tabellendritte feierte am Samstag einen 2:0-Heimerfolg gegen 1899 Hoffenheim und hielt damit die Bayern auf Distanz. Der Rekordmeister setzte sich bei Freiburg mühsam mit 2:1 durch und liegt weiter zwei Punkte hinter Hannover. Pogatetz und Co. schraubten den Vereinsrekord auf bemerkenswerte 50 Punkte.

Die Treffer der Hannover-Torjäger Didier Ya Konan (38.) und Mohammed Abdellaoue (53.) löschten am Samstag die bisherige Bestmarke aus der Saison 2007/08, als die Niedersachsen insgesamt 49 Zähler sammelten. 47.200 Zuschauer feierten ihr Team, das eine Woche nach der deutlichen 0:4-Pleite in Köln die von Trainer Mirko Slomka erhoffte Reaktion zeigte.

Werder punktet im Abstiegskampf voll
Im Kampf gegen den Abstieg punktete indes Werder Bremen voll und siegte ohne die ÖFB-Teamkicker Sebastian Prödl (Sehnenriss) und Marko Arnautovic (Magen-Darm-Infekt) bei Nürnberg mit 3:1. Dank des Auswärtssieges stoppte man den Sturmlauf der Franken, bei denen Rubin Okotie ab der 65. Minute zum Einsatz kam. Die Bremen-Tore erzielten Sandro Wagner (27., 89.) zweimal per Strafstoß und Claudio Pizarro (50.). Bremen ist damit vier Spiele in Folge ungeschlagen und Tabellen-Zwölfter.

Arbeitssieg der Bayern bei Freiburg
Beim Sieg der Bayern in Freiburg hatte Mario Gomez die Gäste in der 9. Minute mit seinem 19. Saisontor in Führung gebracht. Nachdem der starke Freiburger Papiss Demba Cisse zunächst einen Foulelfmeter vergeben hatte (14.), glich er wenig später doch aus (17.) und blieb Gomez mit 18 Treffern in der Torschützenliste auf den Fersen. Dann traf jedoch Franck Ribery in einer spannenden Schlussphase doch noch zum Bayern-Sieg (88.).

Ze Roberto egalisiert Bundesliga-Rekord
Hamburgs Ze Roberto steuerte beim 6:2-Heimsieg des HSV über den 1. FC Köln nicht nur ein Elfer-Tor bei, sondern stellte auch den Rekord an Bundesliga-Einsätzen eines Ausländers ein. Der 36-jährige Mittelfeldspieler, der 1998 für Bayer Leverkusen debütierte, hat nun bereits 330 Spiele auf dem Konto. Das war bis heute lediglich dem Bosnier Sergej Barbarez gelungen.

In Gladbach gehen die Lichter aus
Zum Auftakt der 27. Runde ist Borussia Mönchengladbach am Freitagabend dem Abstieg wieder ein großes Stück näher gerückt. Der Tabellenletzte (23 Punkte) musste sich vor 47.000 Zuschauern dem direkten Konkurrenten 1. FC Kaiserslautern knapp mit 0:1 geschlagen geben. Der entscheidende Gegentreffer resultierte aus einem Eigentor von Goalie Logan Bailly (61.), der einen Corner von Christian Tiffert unglücklich ins eigene Gehäuse lenkte.

Der Elf von Coach Lucien Favre fehlen damit weiter fünf Punkte auf den Relegationsplatz sowie auch die ersten Nicht-Abstiegs-Ränge. Martin Stranzl spielte bei den Verlierern in der Innenverteidigung durch und hatte in seinem 150. Bundesligaspiel auch die Führung auf dem Fuß, Rodnei bugsierte einen gefühlvollen Heber des Ex-ÖFB-Teamspielers kurz vor der Linie per Kopf aber noch über die Latte (16.). Seinem Goalie wollte Stranzl keinen Vorwurf machen. "Wir verlieren und gewinnen als Mannschaft", betonte der Ex-Spartak-Moskau-Abwehrspieler.

Hoffer bei Kaiserslautern nur auf der Bank
Stranzl ist sich bewusst, dass es im Kampf um den Klassenerhalt nun irrsinnig schwierig wird. Nach der Länderspielpause geht es für Gladbach mit dem Auswärtsspiel gegen Bayern München weiter. "Es bringt alles nichts. Wir müssen die Niederlage so schnell wie möglich aufarbeiten. Gegen Bayern haben wir absolut nichts zu verlieren", sagte der Burgenländer. Für die "Lauterer" (31 Punkte) war es hingegen ein Befreiungsschlag, sie verbesserten sich vorerst auf Rang zwölf. Erwin Hoffer saß auf der Bank, Clemens Walch stand nicht im Kader.

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