26.08.2021 13:02 |

Täter auf der Flucht

Wien: Zwei blutige Attacken binnen weniger Stunden

Ein 35-Jähriger ist am Mittwoch in den frühen Morgenstunden von einem Unbekannten in Wien plötzlich mit einem stumpfen Gegenstand attackiert und dadurch schwer verletzt worden. Das Opfer gab an, den Täter zuvor um eine Zigarette gebeten zu haben - dann schlug der Fremde zu. Nur wenige Stunden zuvor war es auch am Donaukanal zu einer blutigen Attacke durch einen Unbekannten gekommen: Ein 28-Jähriger wurde durch mehrere Messerstiche schwer verletzt.

Der 35-Jährige war gegen 4.45 Uhr auf der Wirerstraße in Favoriten unterwegs, als er den Unbekannten ansprach und um eine Zigarette bat. Daraufhin soll der Täter plötzlich mit einem Gegenstand auf den 35-Jährigen eingeschlagen haben. Anschließend ergriff der Mann die Flucht.

Der 35-Jährige kam mit schweren Verletzungen - es handelt sich dabei laut Polizeisprecherin Barbara Gass um mehrere Knochenbrüche - ins Spital, wo Mitarbeiter die Polizei alarmierten. Laut dem Opfer handelt es sich bei dem Täter um einen 35 bis 40 Jahre alten Mann, der etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß ist. Der Gesuchte hat blondes, lockiges Haar.

Blutige Attacke am Donaukanal
Erst am Dienstagabend war es am Wiener Donaukanal ebenfalls zu einer schweren Attacke durch einen Unbekannten gekommen. Ein 28-Jähriger, der mit seiner Freundin und einer Bekannten unterwegs war, wurde von einem etwa 30 bis 35 Jahre alten Mann mit einem Messer niedergestochen. Der Unbekannte hatte es zunächst auf die beiden Frauen abgesehen, der 28-Jährige ging daraufhin dazwischen und wurde schwer verletzt. Der Täter ergriff die Flucht.

Das Opfer habe laut eigenen Aussagen die Schwere seiner Verletzungen erst zu Hause bemerkt und suchte anschließend ein Krankenhaus auf. Die Polizei fahndet nun intensiv nach dem Angreifer. Der Mann ist zwischen 30 und 35 Jahre alt, schlank, zwischen 1,80 und 1,90 Metern groß und hat einen hellen Teint.

Laut Gass geht die Polizei in den beiden Fällen derzeit aufgrund der unterschiedlichen Tathergänge von zwei Tätern aus. „Zu 100 Prozent kann man das aber natürlich nie sagen, solange man keinen der Täter festgenommen hat“, so die Sprecherin gegenüber krone.at.

Sachdienliche Hinweise (auch anonym) werden zu beiden Fällen in jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

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