Ministerin Gewessler:

„Ausbau des Atomkraftwerks Krsko großes Risiko!“

Steiermark
26.08.2021 07:00

Unterstützung im Kampf gegen den Ausbau des Hochrisiko-Atomkraftwerks Krško nahe der steirischen Grenze: Umweltministerin Leonore Gewessler kündigt an, dass sich Österreich an der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung beteiligen wird.

Verstärkung für die Front im Kampf gegen die Laufzeitverlängerung (bis 2043) des bereits altersschwachen Meilers sowie den Bau eines zweiten Reaktors im Erdbeben-Hochrisiko-Gebiet rund um die slowenische „Atom-Stadt“ Krško: Nachdem Bundespräsident Alexander Van der Bellen seine Unterstützung angekündigt hatte, will es auch Umweltministerin Gewessler mit der mächtigen Atom-Lobby aufnehmen.

Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) (Bild: P. Huber)
Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne)

„Atomkraft ist eine alte Technologie“, so die Umweltministerin, die große Gefahren mit sich bringe. „Diese werden noch größer, wenn die Kernkraftwerke in erdbebengefährdeten Gebieten stehen. Das ist beim AKW Krško der Fall. Sowohl die Laufzeitverlängerung als auch der Ausbau bedeuten ein großes Risiko für die Bevölkerung.“

Diplomatie gescheitert
Da diplomatische Versuche, Slowenien von seinen gefährlichen Atomplänen abzubringen, gescheitert sind, will Gewessler beim Behördenverfahren zum AKW ansetzen: „Wir werden uns an der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung beteiligen und uns für eine klare Anti-Atom-Position stark machen. Es ist sehr wichtig, dass sich auch die ,Krone’ gegen Atomkraft einsetzt.“

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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