Auf der Homepage der "Zebras" wird Maierhofer mit folgenden Worten zitiert: "Ein überragendes Gefühl. Ich bin jetzt richtig im Arsch. So muss ein Halbfinale sein. Mit Blut. Wir haben für unsere verletzten Kollegen gekämpft. Wir sind schließlich nur eine kleine Familie und müssen deswegen besonders zusammenhalten. Mir wurden die Größe und ein dicker Kopf geschenkt. Ich habe die Augen zu gemacht und hab den Ball auf die Nase bekommen. Als ich die Augen wieder aufgemacht habe, war der Ball drin. Mir ist egal wer unser Gegner im Finale ist."
Sasic: "Ein Spiel für die Geschichtsbücher"
Trainer Milan Sasic fasst seine Eindrücke zusammen: Das 1:0 war etwas glücklich - ein Flippertor. In der zweiten Halbzeit haben wir ein super Kontertor geschossen. Wir hätten durch unsere weiteren Chancen das Spiel entscheiden müssen. Wir waren die ganze Zeit bereit bis zum Ende zu kämpfen. Wir haben gemeinsam das Finale erreicht. Ein Spiel für die Geschichtsbücher!"
"Phänomen Maierhofer" mit irrem Laufpensum
Ganz egal dürfte Maierhofer der Gegner dann doch nicht sein, denn im ARD-Interview dachte er laut nach: "Wenn Bayern ebenfalls ins Finale einzieht, haben wir nächstes Jahr einen internationalen Startplatz." Bayern will am Mittwoch nach seine größte Titelchance in dieser Saison wahren. "Es geht um Alles oder Nichts. Wir wollen ins Finale", appellierte Kapitän Philipp Lahm vor dem Schlager gegen Schalke 04.
Der ARD-Moderator und sein Experte, Mehmet Scholl, waren von Maierhofers Leistung übrigens ebenfalls sehr angetan und bezeichneten den Stürmer mehrmals als "Phänomen", dessen "Laufpensum unglaublich ist".
Kurioser Treffer als Basis zum Aufstieg
Zu seinem Tor sagte Maierhofer: "Ich habe mich nur auf den Ball konzentriert, merke, dass er zu weit geht, hupfe trotzdem hoch und mache mit der Nase das Tor." Seine Mannschaft sah nach dem 2:0 durch Baljak (54.) schon wie der sichere Sieger aus, doch nach dem Cottbuser Anschlusstreffer durch Petersen (78.) aus einem Foulelfmeter, der dem Duisburger Soares die Rote Karte wegen Torraubs einbrachte, wurde es noch einmal spannend. Vor allem in der Schlussphase waren die Gäste dem Ausgleich einige Male ganz nahe. "Zum Glück war ich in den letzten vier, fünf Minuten draußen", sagte Maierhofer, der in der 89. Minute ausgetauscht worden war.









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