Terrorprozess

Welser Gericht muss Zeugen in Damaskus befragen

Die Vergangenheit holte einen 43-Jährigen aus dem Hausruckviertel ein. Er muss sich in Wels wegen terroristischer Vereinigung und krimineller Organisation verantworten. Nach dem ersten Prozesstag am Donnerstag wurde vertagt, weitere Zeugen sind nötig.

Der Mann, der derzeit staatenlos ist, soll im Jahr 2013 in Damaskus als Wachmann für die Volksfront zur Befreiung Palästinas gearbeitet haben. Bereits in Österreich soll er 2019 ein Propagandavideo der Hamas verbreitet haben. Terroristische Vereinigung und kriminelle Organisation wirft man ihm beim Prozess in Wels vor, der am Donnerstag vertagt wurde. Der Richter wird Ende September per Video einen Zeugen in Damaskus befragen, auch ein Dolmetscher und Polizeibeamte müssen aussagen.

Claudia Tröster
Claudia Tröster
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Mittwoch, 22. September 2021
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