Der Arbeitslose (26) war nach einem Diebstahl von zwei Polizisten in die Justizanstalt eingeliefert worden – und das, wie berichtet, kurz nach seiner Haftentlassung. Auf dem Weg in die Zelle zog der Moslem plötzlich ein im Hosenbund verstecktes Klappmesser! Fast eine Stunde lang spielten sich dramatische Szenen ab. Immer wieder versuchte der durch einen Drogencocktail (Methadon, Kokain, Heroin) aggressive Häftling auf Polizisten und Wachebeamte einzustechen.
"Er hat das Messer auch an seinen Hals gehalten, wollte sich die Freiheit erpressen", so ein Justizwachebeamter. Erst mit der Elektroschockwaffe konnte der gelernte Maurer überwältigt werden. VP-Gewerkschafter Albin Simma: "Nur dank der professionellen Ausbildung konnten Leben gerettet werden!"
24 Stunden nach Amoklauf wieder frei
Nach dem Amoklauf kam der Vorbestrafte auf die Psychiatrie. Nur 24 Stunden später verfügte ein Staatsanwalt seine Enthaftung. "Er könnte auch draußen gefährlich werden", fürchtet Gewerkschafter Gernot Walk. Und der Respekt der Kriminellen vor der Justiz schwinde.
von Christoph Budin und Christina Kogler, Kronen Zeitung









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