Kurz nach Mitternacht hatte der Wiener am Montag einen Überfall angezeigt: Er sei in der Nähe seines Wohnortes in der Arnethgasse von einem Ausländer mit einem Messer bedroht und ausgeraubt worden, erzählte der 23-Jährige. Dabei hätte ihm der Kriminelle Schnittverletzungen am Hals zugefügt. Ein ärztliches Gutachten brachte diese Version der Geschichte allerdings in Wanken. Denn die Wunden, so die Mediziner, stammten eindeutig nicht von einem Messer.
Nach intensiven Einvernahmen legte der Verdächtige ein Geständnis ab. Er habe von Mai 2009 bis Februar 2011 zwei schwere Raubüberfälle und einen versuchten schweren Raub vorgetäuscht. Ein viertes vermeintliches Delikt - er behauptete von Ausländern zusammengeschlagen worden zu sein - entpuppte sich ebenfalls als erlogen.










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