Im Rahmen der Eröffnungsfeier werden der Tenor Neil Shicoff sowie die Sängerinnen Timna Brauer und Sarit Hadad - eine ehemalige israelische Song-Contest-Teilnehmerin - auftreten, kündigte das Organisationskomitee an.
Von Badminton bis Tennis
Die Sportler werden sich in 19 verschiedenen Disziplinen messen. Der Bogen spannt sich von Badminton, über Basketball, Fechten, Schwimmen und Schach bis hin zu Bowling und Tennis. Ausgetragen werden die Bewerbe im bzw. rund um das Hakoah-Sportzentrum beim Prater. Erwartet werden rund 3.500 Besucher.
Einen ersten Vorgeschmack auf das Sportspektakel gibt es bereits am 29. Mai - mehr als einen Monat vor den Spielen -, am Tag des Jüdischen Straßenfests. Im Rahmen dessen wird ein Fackellauf durch die Wiener Innenstadt abgehalten. Ab 6. Juni wird in zahlreichen Kaffeehäusern ein Buch über vergessene jüdische Literaten aufliegen. Der offizielle Start der Makkabispiele wurde mit 5. Juli angegeben. Doch da finden noch keine Wettbewerbe statt, vielmehr handelt es sich um den Anreisetag. Die offizielle Eröffnung des Sportevents erfolgt am 6. Juli am Rathausplatz.
Ausstellung im Jüdischen Museum
Parallel dazu wird im Jüdischen Museum in Wien am Standort Judenplatz der Hintergrund der Makkabispiele beleuchtet: Von 28. Juni bis 28. September widmet sich die Ausstellung "Achtung! Fertig!! Los!!! Wiener Sport und Makkabi-Spiele" dem Sport und der Entwicklung der jüdischen Sportbewegung im zionistischen und jüdisch-nationalen Umfeld. Auch konkrete Persönlichkeiten und die Makkabi-Geschichte sollen beleuchtet werden.
Die Makkabiade ist die größte jüdische Sportveranstaltung - die erste wurde 1932 in Tel Aviv veranstaltet. Wie die Olympischen Spiele findet sie alle vier Jahre in Israel statt. Sie zählt zu den fünf größten internationalen Sportereignissen. Zeitversetzt dazu wird ebenfalls alle vier Jahre das europäische Pendant der Makkabiade veranstaltet. Die 13. Ausgabe davon geht nun in Wien über die Bühne - und damit überhaupt zum ersten Mal seit 1945 im deutschsprachigen Raum.










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