Offiziell selten da

Die Wildcamper geben dem Pleschinger See Bestnoten

Stellplatzbetreibern in und um Linz ist er schon seit Jahren ein Dorn im Auge, wenn sie über den Pleschinger See sprechen: „Der größte Linzer Campingplatz findet sich in keinem offiziellen Camping-Führer.“ Seltsam ist nur, dass die Linz AG als Parkplatz-Eigentümer nichts davon bemerkt haben will.

Stellplatzbetreiber wie etwa Michael Radhuber vom Panoramastellplatz am Pfenningberg reicht’s: „Uns Betreibern wurde wegen dem neuen Campingrecht und der damit verbundenen Ortstaxe massiv auf die Zehen gestiegen, und die Linz AG oder auch die Betreiber des AEC-Parkplatzes in Urfahr meinen, sie stehen über dem Gesetz.“ Der Ärger ist verständlich, denn während – wie berichtet – Radhuber & Co. für jede Übernachtung – selbst wenn sie gratis oder vom Grundbesitzer geduldet ist – zwei Euro an Ortstaxe kassieren müssen, geht der Parkplatz-Eigentümer am Pleschinger See, die Linz AG, gegen Wildcamper nicht energisch genug vor oder drückt beide Augen zu.

Was stimmt nun?
Denn auf „Krone“-Anfrage meinte Linz-AG-Sprecherin Susanne Gillhofer, dass derartige Fälle nur selten vorkämen – und wenn, dann würde man die potenziellen Wildcamper bitten, das Areal zu verlassen. Was stimmt nun? Wenn man einschlägige Camping-Apps und -Internetforen heranzieht, scheint die Antwort auf diese Frage relativ schnell klar.

Künftig sind Kontrollen wohl unumgänglich
Obwohl rund um den „Plesch“ Hinweistafeln darauf verweisen, dass das Campen verboten ist, findet man sofort unzählige positive Kommentare – siehe rechts – über das Camping-Erlebnis am Naherholungsareal. Fast in jeder Bewertung weisen die Camper darauf hin, dass es trotz Verbots niemanden gibt, der kontrolliert.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Sonntag, 26. September 2021
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