Es sei zwar immer noch unklar, ob das anormale Verhalten von Verbrechern auf genetische Defekte oder auf die Erziehung zurückzuführen ist, allerdings wäre es ratsam, Kinder bei dem Verdacht auf kriminelles Potenzial untersuchen zu lassen, so Experten gegenüber der britischen "Daily Mail".
Haben Kinder beispielweise keinen einzigen guten Freund, verhalten sich unhöflich oder sind absolut nicht hilfsbereit, besteht der Verdacht, dass sie später einmal kriminell werden könnten. Laut der Kriminalexpertin Nathalie Fontaine von der Indiana University, ist bereits bei kaltherzigen und emotionslosen Siebenjährigen absehbar, dass sie spätestens im zarten Alter von zwölf Jahren ein vollkommen asoziales Verhalten an den Tag legen würden.
"Coole" Kinder eine Gefahr für die Mitmenschen?
Kriminologe Adrian Raine untermauert seine Theorie zudem mit einer Studie, die er an Dreijährigen durchgeführt hat. Während die Kinder spielten, ertönte plötzlich ein neutrales Geräusch, gefolgt von einem unangenehmen Geräusch. Die meisten Kinder erschreckten sich bei dem unangenehmen Geräusch, ihr Puls raste und Schweiß stand ihnen auf der Stirn, doch manche blieben gänzlich unbeeindruckt. Dies könne darauf hindeuten, so Raine, dass diese Kinder mit Emotionen nicht umgehen können - und das wiederum könnte bereits ein erstes Indiz dafür sein, dass sie später einmal im schlimmsten Fall zu Massenmördern, Vergewaltigern oder Erpressern werden.











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