01.08.2021 10:46 |

Griechenland, Türkei

Urlaubsländer weiter im Kampf mit Feuer und Hitze

Die schwelenden Brände und die enorme Hitze bereiten den Mittelmeer-Urlaubsländern weiterhin Probleme. In Griechenland mussten 16 Menschen im Krankenhaus behandelt werden, weil sie Rauch eingeatmet hatten. In der Ferienregion Bodrum in der Türkei mussten unterdessen wegen drohender Flammen mehrere Dörfer evakuiert werden - unter den Betroffenen waren auch Touristen. Auch Italien kämpft weiterhin gegen massive Brände in den Urlaubsregionen.

Griechenland wird derzeit von einer Dauerhitzewelle heimgesucht, zudem sind wegen der Trockenheit zahlreiche Brände ausgebrochen. Mindestens 16 Menschen mussten wegen Atemwegsbeschwerden in Krankenhäusern der Halbinsel Peloponnes behandelt werden, berichtete das Staatsfernsehen am Sonntag. Mehrere Häuser im Raum der Kleinstadt Egion wurden zerstört. Die Brände konnten Sonntagfrüh eingedämmt werden, die Brandgefahr bleibt aber wegen der Dürre hoch, warnte der Zivilschutz.

Nachdem in den vergangenen Tagen die Thermometer Werte bis 43 Grad gezeigt hatten, wurden am Sonntag stellenweise Temperaturen um die 45 Grad erwartet. Am Montag und Dienstag soll es einen neuen Höhepunkt geben, teilte das griechische Wetteramt am Sonntag mit. Schlimm ist, dass es auch nachts vor allem in den Ballungszentren heiß mit Temperaturen über 30 Grad bleibt. Einige Meteorologen befürchteten, die Hitzewelle könnte noch bis zu zwei Wochen andauern.

Türkei: Feuerwehr kämpft gegen Waldbrände
In der Türkei kämpften Tausende Einsatzkräfte den fünften Tag in Folge gegen schwere Waldbrände. In der Nacht auf Sonntag wurden in der Ferienregion Bodrum mehrere Dörfer evakuiert. Die Menschen wurden unter anderem mit Booten über das Meer in Sicherheit gebracht. Aus einem östlichen Vorort Bodrums mussten auch 100 russische Touristen in Sicherheit gebracht werden.

Die Brände haben nach offiziellen Angaben bisher mindestens sechs Todesopfer gefordert - fünf Menschen starben in Antalya und eine Person in Marmaris. Hunderte wurden verletzt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan besuchte die betroffenen Regionen und sicherte den Geschädigten am Samstagabend schnelle Hilfe zu.

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