Suche nach Tatmotiv

Mord in Margareten: 41-jähriges Opfer war Millionenerbe

Wien
21.02.2011 16:07
Im Fall des in einem Gemeindebau in Margareten erstochenen und erschlagenen Mannes (siehe Infobox) wurde nun bekannt, dass der 41-Jährige einst eine stolze Hinterlassenschaft bekommen hatte. Doch Johann K. brachte das ganze Geld durch und lebte zuletzt als Sozialhilfe-Empfänger.

Vor 20 Jahren hatte der Wiener damals mehr als zehn Millionen Schilling (heute wären das, trotz Inflation, mehr als eine Million Euro) geerbt. Mit dem Vermögen wanderte er nach Thailand aus. Doch der Aussteiger brachte in dem beliebten Urlaubsland das ganze Geld durch – und kehrte schließlich als armer Mann in seine Heimat zurück.

20 Messerstiche zugefügt
Jetzt wurde der 41-Jährige in einer kleinen Gemeindebau-Wohnung am Bacherplatz bestialisch ermordet. Seine Freundin (38) und deren siebenjährige Tochter fanden die Leiche. Dem Mann – er bewegte sich angeblich im Drogenmilieu und soll sich mit dem Verkauf von Haschisch etwas dazuverdient haben – war der Schädel eingeschlagen worden. Zudem wies die Leiche 20 Messerstiche auf. Dermaßen wuchtig, dass die noch in der Brust steckende Klinge verbogen war.

Bei der Suche nach dem Motiv tappen die Ermittler noch im Dunkeln. Möglicherweise hat sich ein süchtiger Kunde an dem Mordopfer furchtbar gerächt.

von Christoph Budin, Kronen Zeitung

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