Stefan S. war bereits kurz nach Entdeckung der Leiche in Verdacht geraten. Thomas B. wurde mit mehreren Stichverletzungen in der Brust in seiner Kleinwohnung in der Waldvogelstraße gefunden, neben ihm ein Küchenmesser.
Bei dem 28-Jährigen stellten die Ermittler eine Hose mit Blutspuren sicher, diese stammen vom Opfer. Auch die Tatwaffe stammte aus dem Besitz des Verdächtigen. Mühsam war die Einvernahme: Der 28-Jährige war stark alkoholisiert und befand sich in einem emotionalen Ausnahmezustand.
Sexuelle Bedrängnis als möglicher Tatauslöser
Der 28-Jährige verantwortete sich damit, vom späteren Opfer sexuell bedrängt worden zu sein, dieser habe sogar seine Hose zerrissen. Weil er sich "nicht mehr zu helfen" gewusst habe, sei er in den gegenüberliegenden Bau in die Wohnung seiner Freundin gegangen, habe ohne deren Wissen die Tatwaffe geholt – und zugestochen. Die Tatzeit konnte der Verdächtige laut Polizei nicht angeben: Entweder in der Nacht auf Freitag oder in der Nacht auf Samstag. Sicher ist, dass der 48-Jährige am Donnerstag noch lebte und Kontakt zu einer Bekannten hatte.
von Kronen Zeitung und wien.krone.at










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