SP-Verkehrssprecher Karlheinz Hora und SP-Gewerkschafter Christian Meidlinger erläuterten am Freitag das Konzept: Magistratsbedienstete sollten künftig ihre Dienstwege mit dem Citybike zurücklegen können. Seitens der Gewerkschaft wurde vor allem der "gesundheits- wie umweltpolitische Effekt" dieser Idee hervorgehoben.
Kein Zwang zur Radbenützung
Aber auch finanziell erhoffe man sich Erleichterungen, hieß es: "Eine ganze Reihe von Autofahrten mit den Dienstautos ist kürzer als fünf Kilometer. Das Fahrrad ist im innerstädtischen Bereich oft wesentlich schneller. Eine Reihe von Kolleginnen und Kollegen würde diesen Service sofort in Anspruch nehmen", versicherte Gewerkschafter Meidlinger. Einen Zwang zur Radbenützung werde es, so fügte er hinzu, nicht geben.
Realisierung der Idee bereits im Sommer?
Für die detaillierte Umsetzung werde sich die SP nun in Gespräche mit der zuständigen Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) begeben, hieß es. "Es wäre ideal, wenn wir mit unserem Koalitionspartner gemeinsam im Sommer eine Realisierung dieser Idee präsentieren könnten", so SP-Verkehrssprecher Hora. Allerdings müsse zuvor in Verhandlungen mit dem Citybike-Betreiber eine finanzierbare Lösung gefunden werden.
Denn üblicherweise brauchen Benutzer der Citybikes eine Bankomat- bzw. Kreditkarte. Mit dieser können sie sich im System anmelden und an den Terminals die Fahrräder entlehnen. Die erste Stunde ist gratis, danach wird eine Entlehngebühr eingehoben.










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