Der Fahrplan für das Straßenprojekt steht: Noch im Februar soll die Trassenverordnung erfolgen, dann werden die restlichen Grundstücke abgelöst. Anfang April könnte das 18,6 Millionen Euro teure Projekt dann ausgeschrieben werden. Doch zuvor gilt es noch einige "Hindernisse" aus dem Weg zu räumen.
Laut dem im Gemeinderat vertretenen "Unabhängigen Bürgerforum" wollen mindestens 40 Gegner, größtenteils Winzer, ihren Grund und Boden nicht hergeben. Kommt es zu keiner Einigung, droht ihnen jedoch eine Enteignung.
Wenig begeistert von der Umfahrung sind auch einige Gewerbetreibende im Ort. Trafikant Rupert Zwingl wandte sich jetzt in einem offenen Brief an Landesrat Bieler. "80 Prozent meines Umsatzes resultieren aus dem Durchzugsverkehr", erklärte der Geschäftsmann. Er fürchtet um seine Existenz und schlägt vor: Statt in die Umfahrung solle das Geld in den Lärmschutz entlang der B50 investiert werden.
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung









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