Laut US-Raumfahrtbehörde war die Sonneneruption die stärkste seit vier Jahren. Bereits vor einigen Wochen hatte die NASA gewarnt, dass die Sonne nach einer relativ ruhigen Phase in eine turbulentere Periode eintrete, die Störungen von Satellitensystemen mit sich bringen könnte. Nach Angaben der Raumfahrtbehörde wechsle die Aktivität der Sonne in einem Zyklus von etwa elf Jahren.
Bei den Eruptionen, die auch als "koronaler Massenauswurf" (KMA) bezeichnet werden, werden geladene Partikel aus den sogenannten Sonnenflecken ausgestoßen. Bei diesen Sonnenstürmen werden große Mengen an Energie freigesetzt, sichtbar als besonders intensive Polar- und Südlichter.
Die KMA können auch negative Auswirkungen auf Elektronikgeräte haben. Besonders gefährdet sind Telekommunikationssatelliten oder die 20.000 Kilometer von der Erde entfernt im All kreisenden Satelliten des Navigationssystems GPS, von dem die moderne Luft- und Schifffahrt weitgehend abhängig ist. Auch in Stromnetzen können Sonnenstürme Störungen verursachen. So führte 1973 eine Sonneneruption zu einem Stromausfall in der kanadischen Provinz Quebec - sechs Millionen Menschen saßen damals im Dunkeln.











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