Durch eine Sicherheitslücke hatte der Mann Zugriff auf die Namen, Postleitzahlen und E-Mail-Adressen von 4.000 Nutzern, die sie bei Nintendo angegeben hatten, um über Events zur Markteinführung der tragbaren Spielekonsole 3DS informiert zu werden.
Wie die spanische Polizei berichtet, soll der junge Mann Nintendo gedroht haben, die Information der spanischen Datenschutzagentur zu übergeben. Die Firma gehe mit sensiblen Daten ihrer Kunden schlampig um, so sein Vorwurf, als er sich bei Nintendo meldete. Ob dieser Beweggrund für den Datenklau jedoch der Wahrheit entspricht, darf bezweifelt werden - schließlich ließ der Mann das Unternehmen gleichzeitig wissen, er sei bereit, sich mit Nintendo zu einigen. Als die Firma jedoch nichts von sich hören ließ, veröffentlichte der Hacker Teile der Daten in einem Videospiel-Forum und kündigte an, bald sämtliche Informationen online zu stellen.
An diesem Punkt Anfang Februar schaltete Nintendo die spanische Polizei ein, die den jungen Mann - nähere Angaben zu Alter oder Wohnort wurden nicht gemacht - im Süden Spaniens lokalisieren konnte und daraufhin festnahm. Wie es mit dem Hacker weitergeht, steht offenbar noch nicht fest, Nintendo wollte sich zu dem Fall aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht äußern.









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